Hier ist was los …
Herzlich willkommen zur bereits dritten Ausgabe von RailsWay, dem Magazin
rund um Ruby/JRuby und Rails. Mir ist klar, dass Abonnenten und
Stammleser wissen, was für ein Heft sie in Händen halten. Inzwischen
ist aber auch klar, womit sich die Community in Deutschland beschäftigt
und was sonst noch so an spannenden Themen auf uns wartet. Hierzu
zählen die Engineering-Themen ebenso wie neue Entwicklungen wie
Rails 3 und MacRuby mit seiner neuen Low-Level virtuellen Maschine,
die selbst Charles Oliver Nutter (JRuby) aufgrund der erfreulichen Performancemessungen
aufgeschreckt hat. Es tut sich also einiges in der
Ruby- und Rails-Welt und das ist auch gut so, denn schließlich ist momentan
einiger Bedarf an Innovationen vorhanden.
Damit wir die wichtigsten Themen entsprechend an den Mann und die
Frau bringen können, freut es mich besonders, dass wir mit der Rails-
WayCon 2009 eine Konferenz allererster Güte organisiert haben, die sich
definitiv als vollwertiger Ersatz der ausgefallenen RailsConf Europe darstellt.
Unter www.railswaycon.com finden Sie eine, wie ich meine, mehr
als beeindruckende Liste internationaler Referenten und Vortragsthemen.
Lokale Experten und Mitglieder des Rails-Core-Teams können Sie dort
ebenso in Vorträgen wie auch danach beim feuchtfröhlichen Networking
treffen und ansprechen. Wenn Sie sich momentan auf der JAX 2009 befinden
und dieses Heft in Händen halten, besuchen Sie doch einen Vortrag
des Ruby on Rails Special Days. Dort tummeln sich unter anderem
auch bekannte Größen wie Charles Oliver Nutter und Gregg Pollack.
Doch nun zu einigen Highlights dieses Hefts. Besonders froh bin ich, mit
David Heinemeier Hansson einen Interviewpartner gefunden zu haben,
der direkt die nächsten Schritte bei der Integration von Merb und Rails
in Rails 3 gestaltet und auch ein paar Worte zur Akzeptanz von Ruby on
Rails erübrigen konnte.
Wir haben in den letzten Monaten viel Zuspruch für unser Magazin erhalten,
was uns sehr freut. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so viele
Leserzuschriften erhalten zu haben. Viele haben die Themenzusammenstellung
gelobt und sind von der Autorenschaft mehr als begeistert. Dafür
sagen wir Danke. Doch fehlt uns immer noch Inhalt für eine besonders
wichtige Rubrik: Die Erfolgsstorys. Unsere Featured Site ist ein Beispiel
für Erfolgsstorys, doch interessieren uns viele Details der Umsetzung bis
hin zum Businessmodell, die bisher nicht ausreichend beleuchtet wurden.
Deshalb rufen wir an dieser Stelle noch einmal dazu auf, mit der Redaktion
in Kontakt zu treten, um erfolgreich verlaufene Ruby/JRuby-on-
Rails-Projekte in den nächsten Ausgaben von RailsWay präsentieren zu
können. Ich persönlich kann mir gut eine Kombination aus Projektbericht
und Kurzinterview mit den Machern vorstellen. Nachweislich gibt es immer
mehr und auch hervorragende Projekte, die Rails einsetzen, deshalb:
Geben Sie sich einen Ruck und melden Sie sich. Übrigens würde uns
auch interessieren, warum für Sie Ruby on Rails nicht in Frage kommt.
Aber dazu müsste ich dieses Editorial wohl besser in einem anderen
Magazin veröffentlichen ...
Herzlichst Ihr
Michael Johann
Chefredakteur