Die beiden Embedded-Anbieter Wind River und Kontron haben vereinbart, Wind Rivers Carrier-Grade Linux für die neuen ATCA-, MicroTCA- und AMC-Plattformen von Kontron einzusetzen. Aus der Kombination der Wind-River- und Kontron-Technologien soll eine vollständige COTS-Lösung auf hochverfügbaren Standard-ATCA-Plattformen entstehen. Mit COTS-Hardware und -Software soll sich der Entwicklungsaufwand für Telekommunikations-Equipment verringern lassen.
Die Wind River Platform for Network Equipment, Linux Edition (PNE-LE), setzt auf der Carrier-Grade Linux-Spezifikation von Open Source Development Labs auf. Die Plattform arbeitet mit den meisten in der Tele- und Datenkommunikation eingesetzten Boards. Laut Pressemitteilung unterstützt sie Schlüssel-APIs wie die Hardware Platform Interface- (HPI-) Spezifikation des Service-Availability-Forum und das Intelligent Platform Managament Interface (IPMI) sowie die PICMG 3.x ATCA-Spezifikation. Ein IPC-Mechanismus verknüpft die Linux- und VxWorks-Versionen der Plattform. Dies soll speziell für ATCA-Lösungen sinnvoll sein, da sie häufig Echtzeit-Betriebssysteme für Dataplane-Kommunikation und Linux für Management und Überwachung einsetzen.Ferner bringt Wind River mit "Wind River Workbench On-Chip Debugging" eine neue Lösung für das Multicore-Debugging auf dem Intel IOP342-Prozessor auf den Markt. Die JTAG-Lösung soll nicht nur die Hardware, sondern auch die Interaktionen zwischen einem oder mehreren verschiedenen Betriebssystemen auf mehreren Cores testen. Mit den Wind River On-Chip Debugging-Tools soll sich der Arbeitszyklus Debugging/Kompilieren/Editieren verkürzen, das Hardware-Bring-Up schnell vonstatten gehen, und die Anwendungen sollen die Leistungsstärke der Intel IOP342-Prozessoren voll nutzen können.













