Genau heute vor 25 Jahren fanden Scott McNealy, Bill Joy, Vinod Khosla und Andreas von Bechtolsheim zusammen, um mit der Präsentation ihrer ersten Workstation am 23. Februar 1982 das Unternehmen Sun Microsystems zu gründen. Der Name Sun ging auf Stanford University Network zurück, ein damaliges Projekt zur Vernetzung der Bibliotheksrechner an der Stanford University. McNealy operierte von 1984 bis 2006 als CEO des Unternehmens. Sein Nachfolger ist seit letztem Jahr Jonathan Schwartz, der seit 1996 für das Unternehmen arbeitet. Sun ist weltweit in über 170 Ländern mit Niederlassungen vertreten.
Das Unternehmen präsentierte 1984 erstmals mit NFS (Network File System) ein in der Unix-Welt populäres Netzwerkdateisystem. Auf dem Computer-Markt offerierte Sun schon bald die Baureihen Sun1, Sun2 und Sun3. Diese enthielten Motorola 68000-Prozessoren und liefen unter dem BSD 4.3-Betriebssystem SunOS. Spätestens mit den SPARC-Prozessoren (seit 1987) hatte Sun aber dann eine leistungsfähige eigene RISC-CPU für seine Workstations und Sun-Server im Portfolio, die unter den Betriebssystemen SunOS und später Solaris (heute in Version 10) liefen bzw. laufen.
1995 präsentierte Sun dann mit Java eine neue objektorientierte, systemunabhängige Programmierplattform, welche schnell und bis heute über 4 Millionen Nutzer gefunden hat. Der Durchbruch kam schon früh insbesondere durch die Integration von Java in den Netscape-Browser. Heute geht man u.a. auch davon aus, dass es weltweit vier Milliarden Geräte gibt, in denen Java integriert ist. Java, welches es seit 1998 in drei Plattformen gibt (Java Standard Edition, Java Enterprise Edition, Java Micro Edition), ist seit November des letzten Jahres ein Open-Source-Projekt (GPL). Eine erste Version, welche komplett Open Source verfügbar sein wird, ist die Java-Version 7 - die letzte stabile Version ist die Version 6, welche seit Dezember 2006 vorliegt.
Seit 1999 vertreibt Sun durch den Kauf des Unternehmens StarDivision zudem das Office-Paket StarOffice, welches es 2000 auch unter der LGPL als Open-Source-Projekt OpenOffice.org gibt. Letzteres ist insbesondere in der Open-Source-Community als Alternative zu Microsoft Office aufgenommen worden.













