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Mittwoch, 21. Juli 2010 | News

Mittwochs-Horror: Flash-Werbung nachgebaut mit CSS3

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/php/news/056377)
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Schöne neue (Werbe-)Welt: Wer sich aktuell um animierte Kaufanreize auf Webseiten drücken möchte, deaktiviert das Flash-Plug-in und hat zu gefühlten 90 % seine Ruhe. Doch die rosige HTML5- und CSS3-Zukunft könnte den Liebhabern werbefreier Angebote einen Strich durch die Rechnung machen – Arne Bech von Sencha zeigt, wie das Unternehmen Flash-Werbung in CSS3 nachgebaut hat. Geschulte Augen erkennen den Unterschied zwar auf Anhieb, doch das ist letzten Endes das geringere Übel ...

CSS3 vs. Flash
Abb. 1: CSS3 vs. Flash – wer erkennt den Unterschied?

Dazu hat Sencha drei Flash-Banner nachgebaut und sie auf einer eigens dafür eingerichteten Seite ihren CSS3-Pendants gegenübergestellt; Googles Chome oder Apples Safari stellen dabei die Mindestanforderung. Ein interessanter Test, dessen Auflösung nicht all zu schwer fallen dürfte. Dennoch sollte man einen Schritt weiter denken: wie sollen solche Werbungen in Zukunft ausgeblendet werden? CSS im Browser zu deaktivieren dürfte sicherlich nur den wenigsten in den Sinn kommen; das Auge surft schließlich mit.

Wer sich übrigens für die Technik hinter den Fake-Ads interessiert, der sollte sich den Artikel HTML5 Family: CSS3 Ads Versus Flash Ads zu Gemüte führen. Darin stellt Arne die Techniken vor, mit denen die Umsetzung realisiert wurden.

(tw)

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Kommentare

Gravatar Dr. Azrael Tod 21.07.2010
um 12:29 Uhr
WTF? Warum sollte man CSS deaktivieren um Werbung auszublenden? Selten hab ich solchen Blödsinn gehört.
Natürlich kann man sowas Blocken, das ist genau das was AdBlock+ und Konsorten tun.
Wo sollte auch ein Unterschied zwischen CSS3-benutzendem HTML und "normalem" HTML sein?

Wer sowas schreibt hat einfach nicht verstanden was Flash bei diesem Werbe-Zeugs macht und warum jemand demonstriert wie man das auch ohne diesen proprietären mist bauen könnte.
#zitieren
Gravatar (tw) 21.07.2010
um 12:45 Uhr
Das beschriebene Szenario "CSS deaktivieren" ist in diesem Zusammenhang natürlich absolut Worst Case und sollte mit einem Augenzwinkern gelesen werden.
Dennoch: Wenn die Werbetreibenden dazu übergehen, das komplette Paket inklusive Grafiken und Code an die Seiten auszuliefern, also eben nicht mehr über einen AdServer gehen, dürfte die Sache schon komplizierter werden.
#zitieren
Gravatar Dr. Azrael Tod 21.07.2010
um 12:49 Uhr

(tw):
Das beschriebene Szenario "CSS deaktivieren" ist in diesem Zusammenhang natürlich absolut Worst Case und sollte mit einem Augenzwinkern gelesen werden.
Dennoch: Wenn die Werbetreibenden dazu übergehen, das komplette Paket inklusive Grafiken und Code an die Seiten auszuliefern, also eben nicht mehr über einen AdServer gehen, dürfte die Sache schon komplizierter werden.

Wieso? Die typischen CSS-Selektoren funktionieren dann weiterhin genauso wie bisher klar müsste man für jede Seite einzeln die Blacklisten erstellen, aber mindestens für bekannte Seiten wird es das auch weiterhin geben. Für alles andere schreibt man sich seine Listen halt weiterhin selbst. Da besteht nahezu kein Unterschied ob da jetzt Flash-Werbung auf einem lokalem Server liegt oder ob das direkt im HTML-Kot eingebaut ist.
#zitieren
Gravatar (tw) 21.07.2010
um 13:01 Uhr
Da stimme ich dir natürlich zu; am Ende kommt jedenfalls viel Arbeit auf die User zu. Ich kann mir vorstellen, dass diese Art von Werbung deutlich zugkräftiger sein dürfte als Flash-Ads, die auch Laien mit einem Klick in den Optionen zum Teufel jagen können. #zitieren

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