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Dienstag, 2. März 2010 | News

Die Open-Source-Paranoia

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/php/news/054212)
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Was denken sich manche Leute eigentlich? Zum Beispiel die Mitglieder der indonesischen Regierung – die haben ihren staatlichen Einrichtungen doch tatsächlich empfohlen, Open-Source-Software zu nutzen. Jetzt haben sie den Salat.

Der International Intellectual Property Alliance ist das nämlich ein Dorn im Auge. Deswegen haben sie die amerikanische Regierung dazu aufgerufen, Länder wie Indonesien, Brasilien oder Indien wegen der Verwendung von Open-Source-Software auf die Special 301 Watchlist zu setzen. Und diese Liste hat es in sich; darauf stehen all jene, die von der Regierung als enemies of capitalism angesehen werden. Die Begründung dafür liegt natürlich auf der Hand: (…) the IIPA suggested that Indonesia deserves Special 301 status because encouraging (not forcing) such takeup "weakens the software industry" and "fails to build respect for intellectual property rights".

Es scheint sich also doch zu bewahrheiten: Open Source kann nicht nur böse sein – es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Ausgeburt des Kommunismus.

Hindert uns das daran, auch dieses Jahr wieder die Open Source Expo zu veranstalten? Wohl kaum – wir werden aus ganzem Herzen und voller Freude mal so richtig böse sein …

(tw)

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Kommentare

Gravatar pirmin 02.03.2010
um 12:49 Uhr
... und wir werden wieder mit Freude dabei sein! #zitieren
Gravatar Mustermann 15.03.2010
um 22:45 Uhr
Man muss sich den Originalbeitrag auf http://www.iipa.com/rbc/2010/2010SPEC301INDONESIA.pdf durchlesen. Ein merkwürdig wirres Weltbild wird da offenbar. Die Empfehlung Open Source Software zu nutzen (u.a. um Geld zu sparen) wird als Behinderung des freien Zuganges auf den Markt gesehen.
Um im Markt zu bleiben, könnte man ja seine Software verschenken, aber ausser mir kommt niemand auf die Idee.
#zitieren

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