Mobile Day

Java Mobile Day

Donnerstag, 12. November 2009

Moderator: Kay Glahn

Kay Glahn Der Java Mobile Day stellt eine Plattform für Entwickler dar, um sich über aktuelle Trends und Themen aus dem Umfeld mobiler Anwendungsentwicklung zu informieren und sich mit anderen Entwicklern aus der Branche auszutauschen. Im Rahmen des Java Mobile Days werden verschiedene Ansätze vorgestellt, wie die Industrie durch innovative mobile Plattformen wie Googles Android, Apples iPhone, Suns JavaFX Mobile oder die standardisierte Mobile Service Architektur (MSA) neue Umgebungen für mobile Anwendungen schafft und wie Entwickler sich diese zu Nutze machen können, um neue mobile Dienste zu entwickeln. Außerdem wird das Thema mobile Widgets behandelt, das einen weiteren Ansatz zur Entwicklung mobiler Dienste auf Basis von Webapplikationen bietet.

MSA 2 und MIDP 3 als Basis für die mobile Java Plattform der nächsten Generation

Kay Glahn Mobile Technology Consultant

de 12.11.2009 | 08:30 - 09:45 Uhr | Lillehammer

Durch die erste Version der Mobile Service Architecture (MSA) wurde bereits eine einheitliche Java-Plattform für mobile Endgeräte geschaffen und die Fragmentierung zwischen Java-Implementierungen auf Geräten unterschiedlicher Hersteller erheblich reduziert. Die MSA-2-Plattform, die im JSR 249 spezifiziert wird, deckt eine noch breitere Palette an Endgeräten ab und ergänzt die bewährte MSA-1-Architektur um aktuelle APIs und neueste Technologien. Neben einem Überblick über MSA 1 und aktuell am Markt verfügbare Geräte soll diese Session vor allem einen Ausblick auf die zukünftige Java-Plattform MSA 2 liefern, die kurz vor der Fertigstellung steht. Hierzu gehört auch eine Einführung in MIDP 3, das ein Hauptbestandteil der neuen Plattform darstellt.

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Übersicht mobile Java-Plattformen

Kay Glahn Mobile Technology Consultant

de 12.11.2009 | 10:15 - 10:45 Uhr | Lillehammer

Neben dem im JCP standardisierten Java ME haben sich in der letzten Zeit weitere Java-basierte oder mit Java verwandte Plattformen am Markt etabliert. Hierzu gehören beispielsweise Googles Android oder die Java-Plattform von RIM, die auf Blackberry-Geräten zum Einsatz kommt. Auch auf JavaScript basierende Widget-Plattformen haben auf den ersten Blick einige Gemeinsamkeiten mit Java. Hinzu kommt noch JavaFX Mobile von Sun und Microsofts OneApp, die zwar auf Standard-Java basieren allerdings noch einen zusätzlichen proprietären Abstraktions-Layer oben draufsetzen. Diese Session soll einen Überblick darüber geben, was es außer Java ME im mobilen Java-Umfeld noch alles gibt und worin sich die verschiedenen Ansätze unterscheiden.

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Alles wird gut: JavaFX Mobile

Lars Röwekamp OpenKnowledge GmbH

de 12.11.2009 | 10:45 - 11:15 Uhr | Lillehammer

Wer sich einmal näher mit der Java-basierten Entwicklung von mobilen Anwendungen beschäftigt hat, wird bestätigen, dass dies alles andere als ein Vergnügen ist. Zu unterschiedlich sind die Devices und zu stark fragmentiert die zur Verfügung stehenden APIs. Erschwerend kommt hinzu, dass die “Best Practices” der Java-Welt im mobilen Umfeld häufig als “Anti-Pattern” verschrieen sind. Abhilfe soll hier nun Suns neue Wunderwaffe JavaFX bringen. Die Session führt in die Entwicklung mobiler Anwendungen auf Basis von JavaFX ein und zeigt die sich daraus ergebenden Möglichkeiten und Grenzen für reale Projekte auf.

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Mobile Webapplikationen mit Widgets

Dominik Helleberg Vodafone

de 12.11.2009 | 14:00 - 15:00 Uhr | Lillehammer

Mobile Widgets sind kleine Webapplikationen auf Basis des W3C-Widget-Standards. Sie ermöglichen dem Entwickler, mit bekannten Technologien aus der Webentwicklung plattformunabhänige, adaptive Applikationen für mobile Endgeräte zu schreiben. Widgets basieren auf Webstandards wie HTML, CSS, JavaScript, SVG und bietet damit die Möglichkeit, diese Technologien auf mobilen Endgeräten voll zu nutzen. So lassen sich die Entwicklungszeiten speziell bei anspruchsvollen Benutzeroberflächen im mobilen Umfeld stark reduzieren. Webentwickler können direkt in die Entwicklung einsteigen, ohne mühsam neue Programmiersprachen erlernen zu müssen. In naher Zukunft können Webentwickler zusätzlich über JavaScript auf Funktionen des mobilen Endgeräts wie z. B. GPS, Kamera usw. zugreifen. Damit ist die Widget-Technologie eine interessante Alternative zu bestehenden, mobilen Applikationsumgebungen. Die Session gibt einen Überblick über die Vor- und Nachteile der Widget-Technologie im mobilen Umfeld. Anhand von Beispielen wird er gegenwärtige Stand der Technik vermittelt und ein Ausblick in die Zukunft gegeben.

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Entwicklung von iPhone-Anwendungen in Java

Arno Puder Associate Professor San Francisco State University

de 12.11.2009 | 15:30 - 16:00 Uhr | Lillehammer

Die Einführung von Apples iPhone hat zu erheblichem Interesse bei Nutzern und Entwicklern gleichermaßen geführt. Apples SDK für das iPhone basiert auf der Sprache Objective-C sowie Cocoa Touch für GUI. Leider verbietet der Apple-Lizenzvertrag für das iPhone SDK die Portierung der Java Virtual Machine. In diesem Vortrag stellen wir einen Open Source Java-to-Objective-C Cross Compiler vor, sowie eine Java-basierte Implementierung der Cocoa-Touch-Bibliothek. Mithilfe dieser Werkzeuge ist es möglich, iPhone-Anwendungen in reinem Java zu entwickeln. Mit der Java-Version von Cocoa Touch ist es ebenfalls möglich, eine Java-basierte iPhone-Anwendung als reine Java-Desktop-Anwendung auszuführen. Der Vortrag geht auf die Herausforderungen der Java-to-Objective-C Cross-Kompilierung sowie der Java-basierten Version von Cocoa Touch ein. Details sind abrufbar unter http://www.xmlvm.org/

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Case Study DLNA Media Server auf Basis von mobile OSGi

Joachim Ritter ProSyst Software GmbH

de 12.11.2009 | 16:00 - 16:30 Uhr | Lillehammer

Mobiltelefone stellen heute ein wichtiges Element in der Generierung und im Konsum digitaler Inhalte dar. Dennoch steckt die Integration von Mobiltelefonen mit anderen Mediengeräten wie z. B. Fernseher, Spielekonsolen, digitale Fotorahmen, PC etc. noch in den Kinderschuhen. Für diese Integration geschaffene Media-Standards wie DLNA (Digital Living Network Alliance) bzw. UPnP (Universal Plug & Play) werden heute nur von wenigen Telefonen unterstützt. Der Vortrag stellt eine auf Java und OSGi basierte DLNA-Media-Server-Implementierung für Mobiletelefone vor. Als Schwerpunkt wird die Softwarearchitektur der Lösung beleuchtet. Ferner wird dargestellt, wie aktuelle Werkzeuge Entwicklern dabei helfen können, Softwareprodukte dieser Komplexität schnell und kosteneffizient zu erstellen. Der Vortrag endet mit einer DLNA-Livedemo mit zwei verschiedenen Mobiltelefonen (Android und Windows Mobile) sowie einem handelsüblichen digitalen Bilderrahmen.

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Android Development for Java Developers

Bernd Kolb Kolbware Jochen Hiller Business Operation Systems

en 12.11.2009 | 16:45 - 17:45 Uhr | Lillehammer

This session will give an overview about development for the Google Android platform for mobile devices. It will consider the core architecture, the Android Java application platform with its APIs and its toolset (Android SDK, Eclipse plugin). The session will demonstrate an online development of a simple application, and give some outlook about integration of Internet Services, e.g. Google Maps.

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