Viele Kommentare gab es zu der kleinen Newsmeldung letzte Woche (Und der Preis für die beste IDE geht an...), die einige Diskussionen im Web um die vermeintlich beste Entwicklungsumgebung zusammenfasste. Womit arbeiten Entwickler lieber: Mit Eclipse oder NetBeans - oder liegt die Präferenz bei einer ganz anderen IDE?.
Viel Lob erhielt dabei NetBeans, das von vielen derzeit wohl als die intuitivere, schlankere IDE wahrgenommen wird. Z.B. Adam Bien in seinem Kommentar:
Ich verwende Eclipse, falls es meine Kunden wünschen, ansonsten NetBeans. Grund: schnelle Installation, perfekte Java EE 6 Integration, "Cutting Edge" Features (z.B. EJB 3.1, JSF 2.0) und keine Notwendigkeit, Plugins zu installieren. Adam Bien
Trotzdem sieht Adam zwei Funktionen bei Eclipse 3.5, die er sich auch für NetBeans wünschen würde: die toString()-Methoden-Generierung sowie die Navigationshilfe mittels control/command, mit der sich in Eclipse vom Interface-Typ direkt zu einer Implementierung dieses Interface springen lässt. Adam hat zwei entsprechende Bugs für NetBeans eröffnet, in denen man seine Stimme für die vorgeschlagenen Funktionen abgeben kann.
Nun aber nun das Schöne: Simon Martinelli hat zumindest für den toString()-Generator bereits ein Kenai-Projekt gestartet, sodass dieses Feature wohl bald auch für NetBeans-Liebhaber zur Verfügung stehen wird!
Gut zu sehen, dass sich zwei so hervorragende Projekte wie Eclipse und NetBeans gegenseitig befruchten und sich findige Entwickler die Frage stellen: Was kann NetBeans von Eclipse lernen?
Bleibt aber noch die umgekehrte Frage, die genauso spannend sein dürfte:
Was kann Eclipse von NetBeans lernen?















