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Montag, 7. September 2009 | News

Was NetBeans von Eclipse lernen kann

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/news/051068)

Viele Kommentare gab es zu der kleinen Newsmeldung letzte Woche (Und der Preis für die beste IDE geht an...), die einige Diskussionen im Web um die vermeintlich beste Entwicklungsumgebung zusammenfasste. Womit arbeiten Entwickler lieber: Mit Eclipse oder NetBeans - oder liegt die Präferenz bei einer ganz anderen IDE?.

Viel Lob erhielt dabei NetBeans, das von vielen derzeit wohl als die intuitivere, schlankere IDE wahrgenommen wird. Z.B. Adam Bien in seinem Kommentar:

Ich verwende Eclipse, falls es meine Kunden wünschen, ansonsten NetBeans. Grund: schnelle Installation, perfekte Java EE 6 Integration, "Cutting Edge" Features (z.B. EJB 3.1, JSF 2.0) und keine Notwendigkeit, Plugins zu installieren. Adam Bien

Trotzdem sieht Adam zwei Funktionen bei Eclipse 3.5, die er sich auch für NetBeans wünschen würde: die toString()-Methoden-Generierung sowie die Navigationshilfe mittels control/command, mit der sich in Eclipse vom Interface-Typ direkt zu einer Implementierung dieses Interface springen lässt. Adam hat zwei entsprechende Bugs für NetBeans eröffnet, in denen man seine Stimme für die vorgeschlagenen Funktionen abgeben kann.

Nun aber nun das Schöne: Simon Martinelli hat zumindest für den toString()-Generator bereits ein Kenai-Projekt gestartet, sodass dieses Feature wohl bald auch für NetBeans-Liebhaber zur Verfügung stehen wird!

Gut zu sehen, dass sich zwei so hervorragende Projekte wie Eclipse und NetBeans gegenseitig befruchten und sich findige Entwickler die Frage stellen: Was kann NetBeans von Eclipse lernen?

Bleibt aber noch die umgekehrte Frage, die genauso spannend sein dürfte:

Was kann Eclipse von NetBeans lernen?

(hs)

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Kommentare

Gravatar sascha 07.09.2009
um 13:43 Uhr
Wenns nur so kleine Probleme sind, dann kann Netbeans ja so schlecht nicht sein. Mein Wechsel von Eclipse zu Netbeans mit EInarbeitung hat übrigens zwei Tage gedauert, dann konnte ich genauso Arebiten wie mit Eclipse. Ich habe gewechselt, weil mir Eclipse langsam zu instabil wurde. Das Plugin-System ist schön und gut, mir aber inzwischen zu instabil geworden. Bevor bei einigen Plugins die Abhängigkeiten aufgelöst werden konnten, konnten schon mal Stunden vergehen. Das hat einfach keinen Spass gemacht. Ausserdem lässt der Maven Support zu Wünschen übrig. Der ist einfach grottenschlecht (gegenüber Netbeans).

Das toString() Problem haben wir auch gelöst. Wir haben eine Annotation (was sonst) definiert für Felder und Methoden und lassen uns standardisierte toStringt() Methoden mittels eines Prozessors erzeugen. Das führt auch dazu, dass wir flexibler beim Format sind (beispielsweise geben wir immer eine Object ID mit aus (System.identityHashCode()). Dies erleichtert die Verfolgung von Objekte. Das Schöne: der Quellcode musste nicht angepasst, sondern nur der Prozessor, der die toString() Methode erzeugt.
#zitieren
Gravatar Der Verwunderte 07.09.2009
um 15:22 Uhr
Der oberflächliche, boulevardesque Stil wird immer schlimmer. Es weiss doch jeder, dass NetBeans allesmögliche von Marktbegleitern klaut, und das garantiert nicht nur von Eclipse: Da gibt es ganz andere Benchmarks und First-Mover. #zitieren
Gravatar Der Java-Evangelist 09.09.2009
um 11:54 Uhr
Letzten Endes hat doch jede IDE ihre Vor und Nachteile. Ich habe in den letzten 10 Jahren nahezu mit allen IDE’s (Visual Age, JBuilder, JDeveloper, Kawa, JCreator, IntelliJ IDEA, NetWeaver, Eclipse, Intelllij, NetBeans, ….etc…) entwickelt die es auf dem Markt gibt.
Für mich persönlich gehören NetBeans, Intellij und Eclipse zu den besten die es auf den Markt gibt. Wobei NetBeans meine ganz persönliche lieblings IDE ist. Es gibt kaum eine andere IDE, welche sich so intuitiv bedienen lässt und womit man so schnell Ergebnisse erzielen kann als NetBeans. Es wird sicherlich immer wieder Leute geben, die irgendwelche exotischen Funktionalitäten vermissen und entsprechend bemängeln werden. Die 100% gibt es eben in keiner Sache auf der Welt.
#zitieren

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