Warum gibt es immer wieder neue Sprachen? War die optimistische Divise zu Beginn des Java-Booms nicht, eine ausdrucksstarke Sprache (Java) plus darauf aufbauende Frameworks zur Lösung aller Probleme bereitzustellen? Warum sehen wir heute eher wieder den Trend zur Entwicklung neuer Sprachen? „Weil uns Java langweilig wurde“, so die erste Antwort, mit einem Augenzwinkern, von Ted Neward, Autorität in Sachen Java und .Net-Technologien, auf diese Frage, gestellt von Sebstian Meyen in seiner Eröffnungskeynote der JAX 2009.
Doch im Ernst: Es habe sich Anfang 2000 herauskristallisiert, dass Objektorientierung allein nicht der Weisheit letzter Schluss sei. Der Erfolg von AspectJ, Ruby und Scala sei dem Umstand zu verdanken, dass diese die Lücken von Java zu schließen imstande seien und bestimmte Probleme einfach besser und schneller lösen könnten, so führte Ted weiter aus. Auch der Trend hin zu Domain Specific Languages antworte auf ein dringendes neues Bedürfnis, nämlich den Code derart verständlich zu machen, dass nicht nur die jeweiligen Code-Entwickler sondern auch Laien Manipulationen vornehmen könnten.
Ted Neward ist zu den Thema Scala und JavaScript mit Sessions auf der JAX vertreten: "Busy Java Developer's Guide to Scala", heute 11:45 und "The Busy Developer's Guide to ECMA(Java)Script", ebenfalls heute um 16:15 Uhr.














