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Mittwoch, 11. November 2009 | News

Martin Odersky auf der W-JAX

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/news/052354)

Martin Odersky

Am zweiten Hauptkonferenztag der W-JAX fanden sich die „Scala-Jünger“ in München zusammen, um auf dem Scala Day alles rund um die populäre Programmiersprache zu erfahren. Die meisten Jünger saßen wahrscheinlich mittags in der Keynote, die kein Geringerer als Scala-Vater Martin Odersky hielt.

Odersky erläuterte kurz, wie es vor einem Jahrzehnt mit Scala losging: Er wollte einfach Java besser machen. Nach verschiedenen kleineren Projekten begann er schließlich 2002 mit Scala. Vier Jahre später konnte das experimentelle Stadium verlassen werden und heute wird Scala unter anderem von Twitter, LinkedIn, Ebay, Sony Pictures (Middleware), Siemens und SAP genutzt. Um zu beweisen, welche Vorteile Scala gegenüber Java hat, zeigte Odersky viel Code in seiner Keynote. Sein Argument: Mit Scala reduzierten sich die Lines of Code um den Faktor 2.Warum ist das wichtig: Weil weniger Code auch weniger Zeit zum Verstehen des Codes bedeutet. Ein weiteres wichtiges Argument, das Odersky brachte, ist der Funktionsumfang von Scala im Vergleich zu Java. Scala habe Closures, Traits und Pattern-Matching – alles Punkte, die in Java momentan (noch) fehlen. Außerdem passe Scala gut in das Java-Environment: „It's just another library“. Zum Schluss gab es noch einen Ausblick auf Scala 2.8 Beta sowie auf die Pläne für die nächsten Jahre. Besonders auf dem Feld Concurrency und Parallel Programming will Odersky Scala nun weiterentwickeln. Scala sei für diese Themengebiete gut geeignet, da die Sprache funktionales Programmieren ermöglicht und syntaktische Flexibilität bietet.

(cf)

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