Cedric Beust, Android-Entwickler und Vater des Testing-Frameworks TestNG, hat in seinem Blog Zweifel am Erfolg der neuen Open-Source-Strategie von JetBrains geäußert. Wie letzte Woche bekannt wurde, wird es künftig neben der kommerziellen Version von IntelliJ IDEA auch eine quelloffenen Community Edition geben.
Auf Twitter hatte Beust kommentiert:
cbeust: JetBrains deserves the utmost respect for what they have created and pioneered, but IDEA going opensource means that it will now slowly die
cbeust: About IDEA: commercial software that goes open source never ends well, even for products that don't suck
Für Beust bedeutet der Umstieg von kommerziell auf open-source, dass ein Unternehmen in Schwierigkeiten ist. Er könne sich auch an kein Softwareunternehmen erinnern, dass durch eine Open-Source-Strategie ihren Erfolg steigern konnte. IntelliJ IDEA CE bedeute für JetBrains in erster Linie weniger Einnahmen und damit weniger Mittel, um sich gegen Eclipse durchzusetzen und um neue Features durchzusetzen, so Beust.
And this is where a lot of companies make a fatal mistake: they think that making their software open source will automatically generate a ground swell of patches and additions from the community that will float them back to the top. And in my experience, this never happens.
Die Herausforderung an JetBrains sei nicht technischer Natur, sondern betreffe das Produktmanagement. Die Community werde sehr viel fehlerhaften Code an JetBrains schicken und es sei eine anstrengende Aufgabe, das gute Feedback aus der Masse herauszufiltern, so Beusts abschließendes Fazit.




