Der Brite James Strachan ist nicht nur Technical Director bei Progress Software in London, sondern auch hinlänglich bekannt als der Erfinder der objektorientierten dynamischen Sprache Groovy. Wie in seinem Blog zu lesen ist, scheint Strachan nun seiner eigenen Sprache untreu geworden zu sein, denn seine zentrale Frage lautet: Wird Scala auf lange Sicht Java/Javac ersetzen?
Seiner Meinung nach ist die Antwort ein klares "Ja!". Strachan geht sogar noch weiter:
I'm very impressed with it! I can honestly say if someone had shown me the Programming Scala book by by Martin Odersky, Lex Spoon & Bill Venners back in 2003 I'd probably have never created Groovy. (James Strachan)
Mit dieser Meinung ist Strachan nicht allein, als Fürsprecher listet er Mr.Java und Mr.JRuby auf. Bei Mr.Java verweist er auf einen Blogpost von Adam Bien, der auf der JavaOne dabei war, als man James Gosling fragte: "Which Programming Language would you use *now* on top of JVM, except Java?". Die Antwort sei sehr schnell gekommen, sagt Adam: Scala. Mit Mr.JRuby ist natürlich Charles Nutter gemeint, der in seinem Blog schreibt:
Scala, it must be stated, is the current heir apparent to the Java throne. No other language on the JVM seems as capable of being a "replacement for Java" as Scala, and the momentum behind Scala is now unquestionable. (Charles Nutter)Mehr zum Thema Scala gibt es in der Artikelserie von Arno Haase!




