Die sogenannte Multicore-Revolution ist bereits im vollen Gange: Beim Discounter Ihres Vertrauens gibt es zu Weihnachten schon Quadcore-Maschinen zu kaufen, der IBM BlueGene/L hat 104.000 Cores und das ist noch lange nicht das Ende der Fahnenstange – in zwei Jahren will IBM einen Supercomputer mit über einer Million Cores fertigstellen.
Die Themen Multicore bzw. Parallele Programmierung sind derzeit noch ein Gebiet, auf das Entwickler noch nicht optimal vorbereitet sind – meint Dr. Klaus Alfert, Systemarchitekt und Berater bei Zühlke, der heute auf der JAX eine Keynote mit dem Titel „Fette Maschinen brauchen schlanke Software“ gehalten hat. Dass Parallele Programmierung für viele ein wichtiges Thema darstellt, zeigte nicht zuletzt die Anzahl der Besucher – der Kongress-Saal war fast bis auf den letzten Platz besetzt.
Klaus Alfert hat sich in seiner Keynote mit den Problemen der „fetten Maschinen“ beschäftigt. Er ist sich sicher: Das Problem liege in der Architektur – denn oft gebe man sich zwei Illusionen hin:
1. Illusion: „Multicore ist im Enterprise-Umfeld einfach“ und
2. Illusion: „Multicore ist doch Shared Memory“
Im Folgenden hat Alfert eine Art Karthografie möglicher Lösungen aufgezeigt. Sein Fazit: Wenn wir in 10 Jahren unsere Hardware auslasten wollen, müssen wir unsere Programmiermodelle umstellen!














