Sun hat sich kürzlich in einem offiziellen Statement von Danny Coward zur Zukunft von Swing geäußert. Das Java-API für GUIs bleibe wichtig für Sun, obwohl die Entwicklung in den letzten Jahren nahezu zum Erliegen gekommen ist. Grund dafür war bislang die konstante Aktualität von Swing, so Danny Coward. Inzwischen müsse man aber auf einige aktuelle Ereignisse reagieren:
Because of the advent of new Java Language Features and SE APIs that were added after the Swing APIs were created, that now provide much more convenient and reliable ways to manipulate Swing that were possible before. Danny Coward
Sun's Ziele für Swing und JDK 7 teilen sich in zwei Hauptbestandteile: zuerst will man die Runtime besser in den Browser integrieren und den Download bzw. Startup optimieren. In einem zweiten Schritt soll der komplexe Code-Aufbau durch das Swing Application Framework in JDK 7 reduziert werden. Sun hat außerdem aus der Java-Community den Wunsch erhört, JavaFX-Features aus Swing heraus zu nutzen. Man sammelt daher im Moment Feedback, welche JavaFX-Komponenten hier besonders begehrt sind.
Sun reagiert mit diesem Posting auf eine neue Debatte, die sich rund um den Blog von Jonathan Giles entzündet hatte. Giles hatte Veränderungen für Swing gefordert, die nicht JavaFX-basiert sein sollten. Die Vorstellungen beinhalten unter anderem den Support von Enumerations, Varargs und mehr Collection-Frameworks.




