News

Dienstag, 22. Dezember 2009 | News

Die 10 wichtigsten Technologietrends 2010

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/news/053107)
  • Teilen
  • kommentieren
  • empfehlen
  • Bookmark and Share

Zurzeit überbieten sich Experten und Analysten aller Häuser mit Zukunftsprognosen und lustigen Top-Ten-Listen der Technologie-Trends für 2010. Eine weitere solche Liste hat nun Luis Praxmarer von der Experton Group zusammengestellt. In seiner Hitparade befinden sich:

  • Windows 7
  • Virtualisierung
  • Cloud Computing
  • Enterprise 2.0
  • BI/ EPM
  • BPM / Branchenkenntnisse
  • Identitätsmanagement
  • ERP / CRM Updates
  • .Net, Websphere, SOA
  • Konsumerisierung

Warum Praxmarer diese Trends auf seine Liste gesetzt hat, erklärt er hier.

Forrester hatte Anfang Dezember in einem Webinar in der Lean Software-Entwicklung, in Cloud Computing und in der Konsumerisierung der IT die drei wichtigsten Trends für 2010 gesehen. Eine ironische Überspitzung der Hitparadenspielereien bietet Bryan Liles in seinen Top Ten der Entwicklertugenden für 2010.

Welche Trends sehen Sie für 2010 auf dem Vormarsch?

(hs)

Anzeige

Kommentare

Gravatar HAL 9000 22.12.2009
um 11:51 Uhr
Meine Meinung zu einigen der Themen (und ich bitte schonmal die Pauschalisierungen zu entschuldigen, ich weiß, dass die Welt nicht so einfach ist ;-):

BI/EPM: "Geschäftliche Logik und Vernunft" scheint oft zu fehlen, existiert aber durchaus auch schon in Unternehmen. Und das war schon immer wichtig. Sonst ist dies wieder ein sehr schwammiges Buzzword.

Enterprise 2.0: Was soll das sein? Die Erklärung hat eine gegen Null gehende Aussagekraft. (Außer dass man sich als Firma mit Web 2.0 beschäftigen soll und es dann so machen wie die großen Firmen (aha)).

BPM/Branchenkenntnisse: Kenntnisse der fachlichen Prozesse sind immer besser (und hilfreich) bei der Umsetzung von IT-Projekten, das ist jetzt schon so. Entscheider sind aber meist fachlicher Herkunft und sehen die IT oft eher als erforderliches Übel oder hoch bezahlte Geldvernichter. Oder Blockierer. Oder ...

.Net,. Websphere, SOA: Interessant, hier nur zwei Produkt-Architekturen zweier großer Softwareanbieter zu sehen (neben einem recht allgemeinen Buzzword). Und die Einschätzung der Wichtigkeit des Thema Services wird wieder fachlich bestimmt. Entscheidern ist es nicht wichtig, wie konsistent in ihrem Bereich die IT arbeitet und ob sie das Rad zum x-ten Mal erfindet.

Wie gesagt, subjektiv und etwas pauschal (ich habe es auch schon erlebt, dass die IT gefragt wurde, wenn es um das "Wie" ging).

Frohe Weihnachten schonmal *kling*
#zitieren
Gravatar Harald 22.12.2009
um 11:53 Uhr
Scala übernimmt die Macht in 2010! #zitieren
Gravatar RPR 23.12.2009
um 00:02 Uhr
* Windows 7:
Sicher werden IT-Abteilungen auf die Ablösung on XP drängen - die meisten User und die Fachbereiche dagegen ganz sicher nicht. Ich bin gespannt.

* Virtualisierung:
Alter Hut; seit Jahren gibts (die inzwischen uralten) Blades und MWare überall.

* Cloud Computing:
Whatever it is. Hat irgendein Betonkopf von IBM das Internet entdeckt? Braucht man nach Outtasking, Web 2.0 und SAAS ein neues Hype-Wort um Investestoren um ihr Geld zu bringen?

* Enterprise 2.0:
WTF?
Fangt doch einfach mal mit nem firmeninternen Forum an, in das alle Leute ihre Meinung reinschreiben können. "Unmöglich, das geht zu weit!" Genau ...

* BI/ EPM:
Ein Kandidat - in BI (oder DWH) ist sicher zu wenig (sinnvolles) geflossen in den letzten Jahren. Kommt aber auf die Firma an - ein genereller Trend ist hier IMHO nicht sichtbar. Evtl. so was wie "Active Warehouse" in Richtung realtime-enterprise? Uralt aber immer noch meilenweit unerreicht.

* BPM / Branchenkenntnisse:
Bullshit hoch 10.
Ich arbeit im "Fachbereich" und kann euch sagen, dass es den Leuten hier so was von am A... orbei geht, wie die Diagramme aussehen - die Software soll das können was man braucht und laufen. Fertig. Wie das zusammen hängt, ist deren Aufgabe und nicht der IT.
"außerdem sind Führungsqualitäten gefordert, um den Widerstand der Anwender gegen die Veränderungen zu addressieren" - ich glaubte schon "zu brechen" zu lesen. Wenn die IT anfängt, dem Business sagen zu wollen, wie was zu laufen hat, kann man den Laden dicht machen. Ich erzähl auch meinem Geldgeber nicht, wie er seine Arbeit zu machen hat.

* Identitätsmanagement:
*Gähn*: Pull statt Push und fertig. Oder etwas länger ausgedrückt: Wer meint, Benutzer, Rollen, Gruppen und Rechte für alle Anwendungen in allen Abteilungen zentral (von HR) pflegenzu lassen und das dann direkt in alle Zielsysteme eizuspeisen, hat keinen Plan. Was funktioniert ist so was wie ein zentrales Repositoy (LDAP, AD, "eigene DB mit Webservices"), die man per pull anzapfen kann. So funktioniert SSO.

* ERP / CRM Updates:
Updates? Hmm, warum sollten Updates dieses Jahr wichtiger sein als letztes? Weil die von den letzten Jahren schon nichts gebracht haben?
"In vielen Unternehmen werden über 70 Prozent des IT-Budgets für den Betrieb des ERP-Systems ausgegeben" - wenn man genauer hinsieht, merkt man, dass es nicht der Betrieb ist, sondern feuchte (IT-) Management-Träume, für die Jahr für Jahr das Geld verpulvert wird.

* .Net, Websphere, SOA:
Dazu hat HAL 9000 schon genug gesagt.

* Konsumerisierung:
"IT aus dem Konsumentenumfeld ..." Hmm, lass mal überlegen, wie ich (elektronisch) mit Unternehmen agiere? Mit dem Browser, per Email. So das wars. Seit 10 Jahren.


Fazit: Es ist ein Graus, mit welcher Ahnungslosigkeit heute "Analysten" "CIOs" den "Trend" vorgeben. Mit IT hat das _NICHTS_ zu tun!!


OT Harald: Scala:
IMHO (!) wird (wie schon immer) das Sinnvolle oder das am meisten Gehypte seinen Eingang in Java finden. Das einzige was on Scala übrig bleiben wird, ist, dass es neuen Schwung in Java gebracht hat - eine gute Sache :-)
Man denke hierbei z.B. an Annotations, Generics, ... aber auch an so "sinnvolle" Sachen wie assert oder Autoboxing - die Fraktionen, die das damals wollten, wären sonst vor Wut gestorben, heute schämt man sich eher für den Blödsinn.
#zitieren

Folgende Links könnten Sie auch interessieren

zurück zum Seitenanfang