News

Freitag, 13. Januar 2012 | News

Braucht die Entwicklerwelt mehr Frauen?

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/news/061458)
  • Teilen
  • kommentieren
  • empfehlen
  • Bookmark and Share

Der Software-Entwicklerwelt mangelt es an Diversität, besonders Frauen sind hier stark unterrepräsentiert – das ist eine Tatsache. Martin Fowler, renommierter Autor und Vordenker in Sachen IT-Architektur und agiler Software-Entwicklung, stellt sich in seinem Blog Post „DiversityImbalance“ die Frage: Ist die Unterrepräsentanz von Frauen – im US-amerikanischen Raum aber auch von Afro-Amerikanern und anderen ethnischen Gruppen – in der Entwicklerwelt ein Problem, welches man beheben sollte, oder könnte man es auch schlicht und einfach so hinnehmen?

Häufig wird der Mangel an Frauen in der Softwarebranche dadurch erklärt, dass diese entweder nicht die Fähigkeiten oder nicht die Neigung zum Programmieren besäßen. Fowler jedoch stellt fest, dass es für diese Argumentation bislang keine stichhaltigen Beweise gibt. Weder belegen Untersuchungen eine biologische Benachteiligung der Frau in Sachen Programmierungsfähigkeiten, noch hat man herausstellen können, dass Frauen keine Ambitionen haben, in der Entwicklerwelt Karriere zu machen.

Andere behaupten, die mathematischen Fähigkeiten von Männern und Frauen seien unterschiedlich stark ausgeprägt, was das weniger starke Interesse und Vermögen von Frauen, in Entwicklerkreisen Fuß zu fassen, bedinge. Die Mathematikerin und Computerwissenschaftlerin Terri Oda widerlegt diese These gleich in doppelter Hinsicht. Zum einen belegt sie anhand wissenschaftlicher Quellen die Ungültigkeit der Annahme, dass Frauen schlechtere Mathematiker seien als Männer. In Wahrheit ist der Unterschied, was die mathematischen Fähigkeiten der beiden Geschlechter angeht, nämlich so gering, dass er ohne Bedenken ignoriert werden kann. Zum anderen merkt sie aber auch an, dass man zum Programmieren gar nicht so ausgeprägte mathematische Fähigkeiten brauche, wie allgemein angenommen. Ein durchschnittliches Talent hierfür sei mehr als ausreichend. Ganz egal, von welcher Seite her man argumentieren möchte: Es steht außer Frage, dass biologische Faktoren keineswegs für die Unterrepräsentanz von Frauen in der Entwicklerbranche verantwortlich zeichnen.

Behauptet man, das schlichte Nichtvorhandensein von weiblichen Entwicklern ist Beweis genug für mangelnde Lust oder Begabung am Programmieren, begeht man den logischen Fehler, von der Wirkung auf die Ursache zu schließen. Wie Fowler scharfsinnig bemerkt, ist es besonders verwunderlich, dass ausgerechnet Programmierer, die im logischen Denken eigentlich geschult sein müssten, für diesen Fehlschluss anfällig sind.

Fowler sieht gute Argumente dafür, das Diversitätsproblem nicht gleichgültig hinzunehmen. Allein schon aus moralischer Sichtweise stehe außer Frage, dass dieses Problem behoben werden müsse. Gehe man davon aus, dass Frauen prinzipiell die gleichen Fähigkeiten besitzen wie männliche Programmierer, so müsse man ihnen auch die Chance geben, ihre Talente auszuleben und in der Entwicklerbranche Fuß zu fassen. Alles andere komme einer Diskriminierung gleich.

Darüber hinaus schade die Verschwendung des möglichen Potentials von weiblichen Entwicklern der Branche. Wie könne man schließlich sagen, man stelle die besten Arbeitskräfte ein, wenn man einen großen Teil der Bevölkerung ignoriert? Softwarefirmen sollten sich, Fowlers Meinung nach, auch einmal Gedanken darüber machen, welche Bereicherungen eine größere Diversität dem Entwicklerteam einbringen kann. Immerhin schlagen Bevölkerungsgruppen mit einer unterschiedlichen Sichtweise auch stets andere Wege vor, Probleme zu lösen und bringen dadurch mehr Innovationen und Effektivität in die Arbeitsgruppe. Und wer weiß – vielleicht könnte ja gerade die weibliche Sichtweise auf ein Problem den entscheidenden Durchbruch bringen?

Obwohl Fowler das altbekannte Frauenproblem in der Entwicklerwelt pointiert darstellt und analysiert, fehlt es ihm doch an einem Lösungsvorschlag. Was könnte man tun, um Arbeitgeber dazu zu bringen, mehr weibliche Entwickler in ihr Team aufzunehmen? Die Relevanz des Problems steht schon lange außer Frage – mittlerweile geht es nur noch darum, eine Lösung zu finden.

(jl)

Anzeige

Kommentare

Gravatar Stefan 13.01.2012
um 14:40 Uhr
"Was könnte man tun, um Arbeitgeber dazu zu bringen, mehr weibliche Entwickler in ihr Team aufzunehmen?"

Wenn ich mir da so meine Kolleginnen ansehe, ist schwer vorstellbar das sie einen Entwickler-Berufsweg einschlagen könnten. Da dreht sich die Welt eher um Zalando Pakete, Probleme mit dem Freund, dem nächsten Arzttermin ... im Marketing sind sie ganz gut aufgehoben - das können Sie besser als wir Männer.
#zitieren
Gravatar Karl 13.01.2012
um 14:42 Uhr
Ich glaube das liegt zumindest hier in Österreich nicht daran, dass die Firmen Frauen nicht als Entwickler einstellen würden. Wenn ich mir unsere Bewerbungen ansehe scheint es sie nämlich schlicht nicht zu geben.
Und das müsste eigentlich eher am Ausbildungs/Schulsystem liegen, in dem die "technischen" Hochschulen bzw. auch HTL etc. mehrheitlich von Männern besucht werden.
Vielleicht müsste man da schon in der Unterstufe ein bisschen gezieltere Werbung für die Jobs in der SW Entwicklung machen.
Und am Image der Entwickler(Innen?) arbeiten ...:)
#zitieren
Gravatar H. Gröhnemeier 13.01.2012
um 19:04 Uhr
Nein jetzt hat auch dieser Genderwahn Jaxenter erreicht. Wenn viele Frauen sich nicht in den Informatikstudiengängen einschreiben, dann gibt es auch nicht viele Frauen, die als Softwareentwickler arbeiten können, darum halte ich von der Behauptung nichts, dass Frauen nur benachteiligt werden und deswegen nicht eingestellt werden. Diese Behauptung führt nur zur Benachteiligung solcher, die wirklich Leistungen zeigen aber nicht eingestellt werden, weil diese ein X-Chromosom zu wenig haben. #zitieren
Gravatar Michael W. 14.01.2012
um 08:29 Uhr
Ich würde vorschlagen, eine Diskussion zu überspringen, die es genau so schon für politische Parteien, MINT-Studiengänge, dem beruflichen Umfeld im Allgemeinen, dem Wahlrecht etc. gegeben hat. Und stattdessen gleich zu analysieren, warum die Software-Entwicklung für Frauen offenbar uninteressant (bzw. vielleicht sogar abweisend?) ist. Je schneller wir damit beginnen, desto schneller haben wir die unerfreulichen Jahre und Jahrzehnte hinter uns, die offenbar erforderlich sind, um das diesbezüglich notwendige Umdenken in einem von Männern gestalteten Arbeitsumfeld anzuregen. (Schlage außerdem vor, sich mit den Grundlagen des Feminismus vertraut zu machen, insbesondere natürlich mit dem für die hier angesprochene Thematik interessanten Teil.) #zitieren
Gravatar Thomas 16.01.2012
um 07:31 Uhr
Frauen haben da vielleicht noch ein anderes Problem, nämlich mangelnde Schlaflosigkeit.

Meiner Frau fallen regulär spät. um 22h die Augen zu. Wie soll da was fertig werden? ;-)
#zitieren
Gravatar Trepper 16.01.2012
um 07:36 Uhr
Soweit so theoretisch. Das Problem fängt aber schon vor dem Beruf an, nämlich bei der Wahl des Studienfachs (bzw. Ausbildung). Hat schon mal jemand die Frauen in einer Informatikvorlesung gezählt? Ein Unternehmen bekommt gar nicht so oft die Chance, eine Frau einzustellen. #zitieren
Gravatar Jacqueline 16.01.2012
um 09:45 Uhr
Vielleicht schreckt uns Frauen ja der Gedanke ab mit kleinen Nerds zusammen arbeiten zu müssen, die sich nicht Waschen, Klamotten aus ihrer Kinderzeit tragen, noch nie eine Freundin hatten und auch sonst in der realen Welt keine menschlichen Kontakte pflegen. Soviel zu den Vorurteilen @Stefan. ;o)

Mal ernsthaft, ich denke es ist auch Erziehung. Mädchen kamen früher viel seltener mit technischen Berufen in Kontakt, so wie es den Jungen bei sozialen Berufen geht. Wer als Junge mit Puppen oder als Mädchen mit Autos gespielt hat, konnte ja nicht richtig im Kopf sein. Wie sollten Frauen sich später also für einen technischen Beruf entscheiden? Heute können Männer Kindergärtner werden und Frauen Programmierer. Die Zeit wird es also mit sich bringen. Wir waren damals (vor 10 Jahren) ziemlich viele Mädchen im Informatikunterricht, bestimmt ein Drittel. Wichtig ist, dass in der Schule auch Naturwissenschaften, für alle Kinder, unterrichtet wird und dies nicht wegen Lehrermangel ausfällt. Dann können sich beide Geschlechter dafür begeistern.

Und ja, wir Frauen sehen und Lösen Problemstellungen vielleicht anders. Aber das kann eine Chance für alle sein. Ob jemand gut oder schlecht in etwas ist, hängt für mich nicht vom Geschlecht ab.
#zitieren
Gravatar theLion 16.01.2012
um 10:56 Uhr
Ich würde gerne etwas anderes als Stefan schreiben, aber genauso ist die Situation leider auch bei uns in der Firma (wir haben allerdings nur 3 Entwicklerinnen im Unternehmen). Deren größte Sorge ist, welche aktuellen Aldi-Aktionen es gibt - wenn die Chefs außer Haus sind, werden diese auch gleich vor Ort angesehen. Überstunden gibt es keine (oft gehört: "muss nachhause zu den Kindern"; die sind mittlerweile 14 und 18 bei einer Kollegin), Wochenendarbeit ist ein absolutes Tabu und Weiterbildung in Eigenregie spielt es sowieso nicht. Den Projekterfolg sichern stets die männlichen Kollegen - das ist die traurige Realität. #zitieren
Gravatar Frank 16.01.2012
um 13:57 Uhr
@Jacqueline: Touche ... cool!


Jacqueline:
Vielleicht schreckt uns Frauen ja der Gedanke ab mit kleinen Nerds zusammen arbeiten zu müssen, die sich nicht Waschen, Klamotten aus ihrer Kinderzeit tragen, noch nie eine Freundin hatten und auch sonst in der realen Welt keine menschlichen Kontakte pflegen. Soviel zu den Vorurteilen @Stefan. ;o)

Mal ernsthaft, ich denke es ist auch Erziehung. Mädchen kamen früher viel seltener mit technischen Berufen in Kontakt, so wie es den Jungen bei sozialen Berufen geht. Wer als Junge mit Puppen oder als Mädchen mit Autos gespielt hat, konnte ja nicht richtig im Kopf sein. Wie sollten Frauen sich später also für einen technischen Beruf entscheiden? Heute können Männer Kindergärtner werden und Frauen Programmierer. Die Zeit wird es also mit sich bringen. Wir waren damals (vor 10 Jahren) ziemlich viele Mädchen im Informatikunterricht, bestimmt ein Drittel. Wichtig ist, dass in der Schule auch Naturwissenschaften, für alle Kinder, unterrichtet wird und dies nicht wegen Lehrermangel ausfällt. Dann können sich beide Geschlechter dafür begeistern.


Und ja, wir Frauen sehen und Lösen Problemstellungen vielleicht anders. Aber das kann eine Chance für alle sein. Ob jemand gut oder schlecht in etwas ist, hängt für mich nicht vom Geschlecht ab.
#zitieren
Gravatar Ein Mann 16.01.2012
um 15:09 Uhr
> Überstunden gibt es keine (oft gehört: "muss nachhause
> zu den Kindern"; die sind mittlerweile 14 und 18 bei
> einer Kollegin), Wochenendarbeit ist ein absolutes Tabu
> und Weiterbildung in Eigenregie spielt es sowieso nicht.
> Den Projekterfolg sichern stets die männlichen Kollegen
> - das ist die traurige Realität.

Und darauf bist du stolz, dass ihr Männer euch von eurem Arbeitgeber ausnutzen lasst? Bekommt ihr wenigstens auch mehr Kohle als die Frauen?
#zitieren
Gravatar Stefanie 16.01.2012
um 15:29 Uhr
Als weibliche Software-Entwicklerin, die diesen Job von der Pike auf gelernt hat, kann ich NICHT behaupten, dass mir jemals irgendjemand, in irgendeiner Art und Weise, Steine in den Weg gelegt hätte. Also keine Spur der Diskriminierung!
Warum so wenige Fraun in die Software-Entwicklung gehen, verstehe ich selbst nicht. Aber zu seinem Glück zwingen kann man schließlich auch niemanden zwingen (wie ich am Scheitern von so manchem Gender-Mainstreaming-Projekt schon beobachten konnte).
Besonders unterhaltsam aber vor Allem sinnlos finde ich persönlich so Spitzfindigkeiten wie "Vater-" und "Sohn-Prozess" vs. "Eltern"- und "Kind-Prozess".
Ich persönlich will fair behandelt werden, d.h. weder bevorzugt noch benachteiligt werden. Meiner Erfahrung nach funktioniert das auch (zumindest hier in Österreich) sehr gut.
#zitieren
Gravatar anonym 16.01.2012
um 15:57 Uhr
Ich habe das Glück gehabt mit mehreren Frauen zusammenarbeiten zu können und muss sagen, dass ich keinerlei Hinweis sehe, dass diese ihren Job nicht so gut könnten, wie die Herren der Schöpfung. Im Gegenteil: Im Schnitt fand ich den Programmierstil der Frauen in meiner Umgebung besser, sie arbeiteten oft sorgfältiger und zeigten sich stets aufgeschlossen gegenüber Ratschlägen. Ich würde als Personaler eine Frau sogar bevorzugt einstellen, wenn die Qualifikation gleich scheint., rein aufgrund meiner Erfahrungen in den letzten 10Jahren. Allerdings kenne ich es aus dem privaten Umfeld bei der Frage, was man denn so macht, dass Frauen oft das Gefühl haben, dass der Job doch langweilig sein müsse. Paradoxerweise scheinen sie kein Problem damit zu haben im den ganzen Tag im Büro mit Buchhaltung zu verbringen. Das wird sich wohl auch erst dann ändern, wenn Frauen von ihresgleichen gesagt bekommen, wie der Beruf denn eigentlich aussieht, vor allem die soziale Komponente, wo man gemeinsam an Spezifikationen arbeitet, Benutzeroberflächen gestaltet, und sich oft genug im Kundenkontakt befindet oder sich eben auch mit Kollegen über Problemlösungen unterhält und mehrere Ansätze diskutiert, ohne sich dabei ständig zu zoffen. #zitieren
Gravatar Sylvia S 16.01.2012
um 16:43 Uhr
Bei manchen Posts muss man leider sagen, Cliché pur. Als ob alle Entwickler Nerds wären und Frauen keinen geraden logischen Gedanken herausbringen würden.
Ich bin selbst Entwicklerin und auch eine unter vielen Männern und wenig Frauen. Es liegt wohl primär an der Erziehung und Bildung, ob man Interesse für die Informatik hat oder einem gemacht wird. Besonders das familiäre Umfeld und zu welchen Hobbies und Beschäftigungen und Tüfteleien man hier motiviert wird, ist sicher ein Hauptgrund. Mehr als logisches Denkvermögen halte ich analytisches und strukturiertes Denken für Eigenschaften, die man haben sollte. Besonders wenn man nahe mit Fachabteilungen zu tun hat, ist dann aber auch das Einfühlungsvermögen, schneller erkennen und verstehen, was die Kunden brauchen wichtig. Gerade in den Bereichen haben Frauen oft einen besseren Draht. Ich denke, man muss das Berufsbild auch einfach mal genauer unter das (weibliche) Volk bringen, denn der nächtelang durchhackende Nerd ist in einem professionellen Unternehmen wohl eher selten der tägliche Normalfall.
#zitieren
Gravatar Caro 16.01.2012
um 17:19 Uhr
Braucht die Entwicklerwelt mehr Frauen?
Nein. Nicht im Sinne von "wir müssen jetzt unbedingt etwas unternehmen".
Ich kann die angesprochene Problematik einfach nicht erkennen. Ja, es gibt (noch) deutlich mehr Männer in der IT. Na und? Die Frauen, die wirklich eine Leidenschaft dafür hegen, lassen sich nicht von anderen zu typischen Frauenberufen bequatschen. Und wenn doch, sind sie selbst schuld.
Zur Klischeekiste möcht ich anmerken, dass es hier genausowenig feste Grenzen zwischen den Geschlechtern gibt. Ich habe in meiner Berufsschulklasse Nerd-Frauen (die auch entsprechend aussehen) und Tussis gleichermaßen. Das sind Charakter-, keine Geschlechterfragen, also hört bitte auf, jeden Mist auf das Geschlecht beziehen zu wollen.
Frauen sind keine minderbemittelten Wesen, denen man an jeder Ecke die Hand reichen muss, und wenn es in gewissen Berufszweigen weniger Frauen als Männer gibt, dann haben sich die Frauen vielleicht einfach für eine andere Ambition entschieden - ich jedenfalls habe mehrere, und musste mich auch entscheiden. In diesem Fall für die IT. Und in meinem Bewerbungsprozedere gab es ganz andere Hürden (Schule, Umzug, etc.) zu überwinden als den Fakt, dass ich weiblich bin.
#zitieren
Gravatar Lara 17.01.2012
um 06:06 Uhr
Ich sehe es ähnlich wie H. Gröhnemeier. Bin selbst seit 12 Jahren in der IT unterwegs, habe nicht mal studiert, aber eine Weiterbildung gemacht und den Rest muss man sich eben erarbeiten.

Natürlich ist es manchmal nicht leicht, aber mal ehrlich, dass Geschlecht spielt dabei doch keine Rolle oder? Ich würde keinen Job "geschenkt" bekommen wollen NUR weil ich eine Frau bin!! Und wenn ich einen guten Job mache, dann habe ich keine Probleme, einen Arbeitgeber zu finden. Fertig :-)

Einziger Unterschied, der mir immer mal wieder so auffällt ist der, dass ich aufgrund meines Selbstbewusstseins nicht dazu neige so zu tun, als könne ich etwas und eher tiefstaple. Das ist bei meinen Kollegen anders. Bin mir aber nicht sicher, ob das nur ein neidvoller Blick von mir ist und man das so einfach in Mann vs. Frau kategorisieren kann.

@Caro: jepp! :-)
#zitieren
Gravatar Chris 17.01.2012
um 08:19 Uhr

Und darauf bist du stolz, dass ihr Männer euch von eurem Arbeitgeber ausnutzen lasst? Bekommt ihr wenigstens auch mehr Kohle als die Frauen?


Privates "am Ball bleiben" was aktuelle Entwicklungen angeht oder auch mal Wochenendarbeit/Mehrarbeit (selbstverständlich vergütet oder gegen Freizeitausgleich!) ist also "ausnutzen lassen"?!? Okay, wenn man die Welt durch diese Brille sieht...

Wir haben bei auch mehrere Entwicklerinnen und die liegen alle absolut im Durchschnitt des Teams. Aber es ragt keine heraus. Und es ist keine dabei, dich sich an die "dicken Bretter" wagt. Da wird gemütlich nach Schema F an den einfachen bis mittelschweren Aufgaben gewerkelt (das allerdings sehr gut!) und um 16 Uhr piepst die Zeiterfassung, egal ob mit oder ohne Kinder/Partner.
#zitieren

Folgende Links könnten Sie auch interessieren

zurück zum Seitenanfang