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Dienstag, 12. Mai 2009 | News

Auch Entwickler sollen glücklich sein

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/news/048817)
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Viel wird derzeit geschrieben über das Besondere und Einzigartige der Ruby-on-Rails-Community. Manchen gilt sie als sexistisch, anderen als egoistisch, machen als unprofessionell, anderen als Community von Rockstars.

Neues Futter für Metaphern hat nun Ruby-on-Rails-Erfinder David Heinemeier Hansson in seinem Blog geliefert: Für ihn liegt das Besondere der Rails-Welt in einem künstlerischen Ansatz, der sich von der reinen, kalten Ingenieurs-Mentalität anderer Communities abgrenze:

I found Ruby and a community consisting as much of artists as engineers. People waxing lyrically about beautiful code and its sensibilities. People willing to trade the hard scientific measurements such as memory footprint and runtime speed for something so ephemeral as programmer happiness. David Heinemeier Hansson

Eine Mischung aus Ästhetik und solider Ingenieurskunst sei demnach das Erfolgsrezept dieser neuen Generation von Programmierern, und was andere als "Unprofessionalität" von Rails-Fantasten abtun, ist für Heinemeier gerade die Stärke der Rails-Community: Ein Hang zum Schönen und Stilvollen in einer sonst kalten und Technologie-fixierten Entwicklerwelt.

(hs)

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Kommentare

Gravatar bb 12.05.2009
um 14:22 Uhr
Was für ein Bullshit, woher nehmen die Rail'er eigentlich diese grenzenlose Arroganz? Haben die noch nichts anderes gesehen in ihrem jämmerlichen Webfricklerdasein? Bevor sie sich zu den "Königen der Software-Ästhetik" krönen, würde es nicht schaden, den Blick über den Tellerrand zu heben. #zitieren
Gravatar Claus Hausberger 12.05.2009
um 15:21 Uhr
Erstens haben die sich nicht zum König ausgerufen und zweitens solltens die nicht so aggresssiv sein. Das tut deiner "Happiness" bestimmt nicht gut.
Ich kenne kaum einen Rails Entwickler, dem seine Arbeit keine Spaß macht, aber viele unzufriedene Java Entwickler.
Das ist nicht repräsentativ oder statistisch signifikant, aber evtl. sind ja Ruby Entwickler im Schnitt tatsächlich zufriedener und dadurch glücklicher im Job als Java Entwickler.
#zitieren
Gravatar Javaleidgepfrüfter 13.05.2009
um 10:19 Uhr
Ich kenne die Rails-Gemeinde nicht, aber ich habe auch den Eindruck, dass bei anderen Frameworks/Technologien gerne die menschliche Seite vergessen wird. Eine FactoryFactoryFactory in Java mag zu loser Kopplung beitragen, aber die Freude an der Arbeit erhöht sie sicher nicht. Manchmal wäre es vielleicht besser, ein paar Abstraktionsstufen wegzulassen und es einfach und direkt zu machen. Solche Auswüchse wie EJB 2 hätte es bei Ruby on Rails sicher nie gegeben. #zitieren
Gravatar CG 13.05.2009
um 12:07 Uhr
Gehts in dem Artikel nicht eher über das Verhalten als über technologische Probleme? EJB2 war nicht perfekt, aber ein Einstieg in etwas.
Ich habe auch Spaß an meiner Arbeit, auch als Java Entwickler. Ich liebe guten Stil und Sourcecode, aber Rockstarallüren schaden meinem Spaßfaktor definitiv.

Das es mehr unglückliche Java Entwickelr als Rails Entwickler gibt liegt vielelicht auch daran das Java wesentlich verbreiteter ist. Und das man Spaß an der Arbeit hat liegt nicht unbedingt an der Sprache, sondern an der Projekt Kultur, dem Problemfall, und wieviel Ingeniersfreiheit einem der Kunde lässt. Wenn lauter Korinthenkacker in einem Railsprojekt hocken, macht das wahrscheinlich auch keinen Spaß
#zitieren
Gravatar TBB 13.05.2009
um 14:22 Uhr
Da wir gerade beim Thema Glücklichkeit abhängig von der Programmiersprache sind, hier (http://blog.doloreslabs.com/2009/05/the-programming-language-with-the-happiest-users/) gibt es einen Versuch einer statistischen Erhebung, welche Programmierer die glücklichsten sind.

Und ja, ich bin PERL-frickler :)
#zitieren

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