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Freitag, 12. Februar 2010 | News

15 Tipps, wie Oracle mit Java umgehen sollte

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/news/053896)
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Eine Slideshow von Darryl K. Taft (eWeek) gibt 15 Ratschläge, wie Oracle nun mit Java umgehen sollte:

  1. Die JavaOne sollte als eigenständiges Community-Event erhalten werden (nicht als bloße Parallelveranstaltung zur Oracle Open World im September)
  2. Apache sollte ein Java Technology Compatibility Kit (TCK) bekommen (der Streit darüber hatte die Verabschiedung von Java EE 6 hinausgezögert)
  3. Akzeptiere OSGi als Modularisierungsstandard
  4. JavaFX: Entweder Open Source zur Verfügung stellen oder einstellen (ansonsten ist es DOA: Dead On Arrival)
  5. Erweitere den Support für dynamische Sprachen auf der JVM
  6. Führe den JCP in Anbieter-neutrale Strukturen (wie z.B. die Eclipse Foundation)
  7. Kooperation mit Google: Java ME sollte wieder hip werden, z.B. als die Plattform für Android
  8. Verschmelze NetBeans und Eclipse zu der einen, großen Java IDE
  9. OpenJDK sollte in einem wirklich offenen Entwicklungsprozess weitergeführt werden (v.a. auch für nicht Oracle-Mitarbeiter leicht zugänglich)
  10. Stelle OpenJDK unter eine kommerziell interessante Lizenz wie EPL oder Apache 2.0
  11. Mache James Gosling zum "Java-Zar" (als Galleonsfigur, die die Java Community auf die Oracle-Seite bringt)
  12. Liefere einen neuen Standard für die Programmierung paralleler Prozesse (Concurrency)
  13. Stelle eine Java-basierte Komponente à la LINQ zur Abfrage von Datenquellen bereit
  14. Mache ernst mit dem Java Store (bei dem seit 2009 nicht viel passiert ist)

Und der letzte Ratschlag:

Kommuniziere früh genug die Strategie über die Zukunft von Java.

Denn im Grunde habe Oracle nichts dafür getan, die verschiedenen Software-Strategien von Sun auf eine Linie zu bringen. Die Ankündigung, gleich drei IDEs weiterzupflegen zu wollen, sei z.B. verwirrend. Es dürfte schlicht unmöglich sein, sich allen Initiativen in gleicher Intensität zu widmen - bei BEA habe dies auch schon nicht funktioniert. Über kurz oder lang müsse das eine oder andere Projekt dann ohnehin eingestellt werden.

Einige Ratschläge sind ja gar nicht so schlecht, oder? Andere Tipps dann aber wohl eher ungenießbar: Was sich die Leute von eWeek z.B. bei der Verschmelzung von NetBeans und Eclipse gedacht haben....?

(hs)

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Kommentare

Gravatar BBunny 15.02.2010
um 09:52 Uhr
Warum sollte ausgerechnet NetBeans und Eclipse verschmolzen werden? #zitieren

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