An der Universität oder Fachhochschule wird man bestens auf alle Aspekte des Berufslebens als Software-Entwickler vorbereitet!
Dieser These widerspricht der altgediente Programmierer Alberto Gutierrez in seinem Blogeintrag "10+1 things they never teach in college about programming", in dem er seine Top Ten der Erfahrungsweisheiten präsentiert, die ihm garantiert niemand während seiner Ausbildung vermittelt hat:
- Entwickler haben immer unrecht – nur der Grad unterscheidet sich, in dem verschiedene Entwickler in ihren endlosen Architekturdiskussionen falsch liegen!
- Wenn etwas kaputt gehen kann, wird es auch kaputt gehen – also bitte alles daran setzen, dass ein Projekt narrensicher ist!
- Jeder Code ist schlecht – auch hier gibt es nur graduelle Abstufungen der Mangelhaftigkeit eines Stücks Software!
- Es gibt immer irgendwo einen Bug – man muss nur lang genug danach suchen!
- Das wichtigste ist der Kunde – und den interessieren die verwendeten Technologien und Prozesse nicht die Bohne!
- Projektentwicklung auf dem Papier funktioniert nicht – Probleme erkennt man erst während des Entwicklungsprozesses!
- Weniger ist mehr – wenn etwas nicht nötig ist, einfach weglassen (Keep it simple, stupid)!
- Nur 20% unserer Arbeit besteht aus Kodieren – der Rest ist Konzipieren, Debuggen, Testen, Meetings, Besprechen etc.
- Der Kunde weiß NIE, was er will – alle haben nur eine vage Idee von dem gewünschten Ergebnis!
- Irgendjemand hat es bereits vorher gemacht – also: nicht das Rad neu erfinden wollen!
Wer nun etwas demoralisiert aus der Wäsche guckt, dem sei der ungebrochene Optimismus aus Albertos elfter Programmierweisheit ans Herz gelegt:
Entwickler haben einen wirklich coolen Job!




