Als Eclipse vor mehr als sieben Jahren im November 2001 das Licht der freien Softwarewelt erblickte, befand sich die Weltwirtschaft in einer tiefen Krise. Die Eclipse beinhaltende Fruchtblase platzte parallel zur IT-Blase. Erst 2005, 3 Jahre später, schlug die Geburtsstunde des Simultaneous Release, der zeitgleichen Fertigstellung von aus verschiedenen Projekten stammenden, integrierbaren Komponenten. Als damals Deutschland jubelte „Wir sind Papst!“, hatte sich die Java-Entwicklungsumgebung Eclipse längst zu einer Plattform gemausert.
Unter dem Dach der im Februar 2004 gegründeten Eclipse Foundation hatten sich zehn Projekte zusammengefunden, die unabhängig voneinander agierend ein gemeinsames, jährliches Release planten. Nach Callisto im Juni 2005 folgte 2006 Europa mit 21 Projekten und 2007 Ganymede (23 Projekte). Mit Galileo (33 Projekte) wurde am 24. Juni 2009 das Eclipse Simultaneous Release vier Jahre alt. Lassen Sie mich einen persönlichen Rückblick wagen, was uns unser Wonneproppen das letzte Jahr für Kummer und Freude bereitet hat.
HOLGER VOORMANN
Eclipse Galileo: Was gibt‘s Neues in JDT?
MARC TEUFEL
Viele Neuerungen durch OSGi 4.2
HEIKO SEEBERGER
Was bietet Galileo für C/C++-Entwickler?
SEBASTIAN BAUER
PHP Development Tools 2.1
BASTIAN FEDER
Neue Modeling-Trends in Eclipse Galileo
SVEN EFFTINGE
Wayne Beaton sitzt als Eclipse-Evangelist und Director of Committer Community an einer zentralen Schaltstelle des Galileo-Entwicklungsprozesses. Im Interview mit dem Eclipse Magazin spricht er über die Hintergründe der Eclipse-Simultanveröffentlichungen und gibt einen Ausblick auf den nächsten Releasezyklus „Helios“. Über die Zukunft von Eclipse verrät er: „Wir werden e4 in Helios wiedersehen“.
Der überwältigende Erfolg von Mylyn kommt nicht von ungefähr. Die Task-fokussierte Sicht auf den Sourcecode und die perfekte Unterstützung im Eclipse UI sind sicherlich die Hauptgründe dafür. Darüber hinaus liegt es aber auch an der breiten Verfügbarkeit von Connectors für diverse Task Repositories, primär aus dem Open-Source-Bereich. Schade ist es dann, wenn das im eigenen Unternehmen genutzte Task Repository nicht dabei ist. Doch der gewiefte Entwickler weiß sich zu helfen.
DOMINIK HIRT
Teil 3: JPA mit Dali
NACI DAI UND NEIL HAUGE
„Design for Change“ auf Basis von Equinox OSGi
DR. GERALD GAßNER
Kennen Sie das? Ihre Anwendung besteht zu 90 % aus nichts sagendem Boilerplate-Code, die eingesetzten Frameworks forcieren ein extrem umständliches Programmiermodell und der Code strotzt geradezu vor Redundanzen, sodass man nur hoffen kann, dass die Anwendung nie in die Wartungsphase geht. Dann sollten Sie sich einmal Gedanken über domänenspezifische Sprachen machen. In einer mehrteiligen Serie präsentieren wir Xtext, das Framework für die Entwicklung textueller DSLs.
JAN KÖHNLEIN UND SEBASTIAN ZARNEKOW
Tutorial: Textuelle DSLs erstellen mit EMFText
FLORIAN HEIDENREICH, JENDRIK JOHANNES, SVEN KAROL, MIRKO SEIFERT UND CHRISTIAN WENDE
Am Beispiel eines FileSharing-Systems
EIKE STEPPER
GenGMF: Grafische Editoren für umfangreiche Metamodelle
ENRICO SCHNEPEL
Ein Praxisbeispiel
ANDREAS MÜLDER, HOLGER SCHILL UND DR. LOTHAR WENDEHALS
Die Galileo-Version 3.5 von Eclipse ist gerade frisch auf dem Markt, doch schon seit geraumer Zeit wird an der nächsten Generation von Eclipse (Codename e4) gearbeitet. Eclipse 4.0 wird eine ganze Reihe von Neuerungen und Erweiterungen bieten. In eine der e4-Innovationen erhalten wir jetzt schon einen detaillierten Einblick: User Interface Styling mithilfe von CSS Stylesheets.
KAI TÖDTER
MIT MARTIN AHRER