Gratiskapitel aus dem Buch:
Smart Clients mit Eclipse RCP – Architektur und
Konzeption von Enterprise-Anwendungen
Nach dem Siegeszug von Eclipse als Plattform für die Softwareentwicklung gewinnt Eclipse weitere Marktanteile als Plattform für Unternehmensanwendungen (Stichwort: SmartClient). Ob es nun Eclipse RCP als Open-Source-Variante ist oder Markenprodukte (wie Lotus Notes bzw. Lotus Expeditor) zum Einsatz kommen – die Entwicklung von Unternehmenslösungen basierend auf der Rich Client Platform gewinnt mehr und mehr an Bedeutung.
Das erste Kapitel des Buches führt in die Verwendung von Eclipse RCP als Smart Client ein, beschreibt den technologischen Ansatz
von Eclipse RCP und führt Effizienzbetrachtungen anhand des Beispiels „Ersatzteilbestellung für Automobile“ durch.
Die Highlights
>> Mit EMF Benutzerschnittstellen modellieren
Das Eclipse Modeling Framework (EMF) ist der De-facto-Standard bei Eclipse, um Modelle zu beschreiben. Die Idee, Benutzerschnittstellen (UIs) basierend auf EMF zu modellieren, gewinnt durch die e4-Workbench, das Wazaabi-Projekt und das Toolkit Model immer mehr an Popularität. Aber wie ist diese heimliche Revolution zu erklären? Was macht den Charme von EMF-basierten UIs aus?
Der Artikel „Das modellierte User Interface“ von Matthias Heinrich, Lars Vogel, Arne Schramm und André Preußner (S. 45) zeigt Schritt für Schritt, wie ein UI mittels EMF beschrieben werden kann. Die dem Artikel korrespondierende Beispielanwendung „Widget Explorer“ auf der Heft-CD ist ein Container für kleine Helferprogramme, die beispielsweise aktuelle Wetterdaten aufbereiten, über den Eingang neuer E-Mails informieren oder die CPU-Auslastung überwachen. Anhand des Widget Explorers wird gezeigt, wie mit EMF modellierte UI-Elemente neu angeordnet, umbenannt, ausgeblendet und farblich hervorgehoben werden können.
>> Hilfe naht: RCP Usability
Benutzerhandbücher erscheinen recht selten auf den Bestsellerlisten. Dokumentation wird nur ungern gelesen und häufig gar nicht erst aufgeschlagen. Als Anwendungsentwickler muss es das Ziel sein, den Benutzer dazu zu ermuntern, in der Dokumentation zu suchen oder nachzulesen. Besser wäre es, das Programm würde Vorschläge über die möglichen Themen für einen bestimmten Bereich machen. Im Idealfall wäre das Aufrufen der Hilfe ganz unnötig, weil die Benutzeroberfläche ausreichend Information anbietet.
Der Artikel „Hilfe naht“ von Alexandra Imrie und Achim Lörke (S. 81) nimmt genau diese drei Optionen unter die Lupe: das Einbinden der Dokumentation als Onlinehilfe, die Erstellung einer kontextsensitiven Hilfe und das Anzeigen kurzer Informationen direkt in der Oberfläche über ControlDecoration und Tooltips. Im Beispiel-Projekt auf der Heft-CD können alle nötigen Schritte praxisnah nachvollzogen werden.
Weitere Inhalte
>> SpringSource dm Server 1.0.2 SR02
SpringSource dm Server ist ein modulbasierter Java-Application-Server, der Enterprise-Java-Anwendungen und Spring-powered-Anwendungen mit einem hohen Maß an Flexibilität und Zuverlässigkeit ausführt.
>> Apache Axis2 1.5.1
Apache Axis ist eine populäre SOAP-Engine zur Konstruktion von Web Services und Client-Anwendungen. Apache Axis2 ist eines der am meisten eingesetzten Web Service Frameworks für Java.
>> Object Teams Development Tooling 1.4.0 Milestone 3
Object Teams Development Tooling ist eine Erweiterung der Eclipse-Plattform. Das Projekt zielt darauf ab, die Entwicklung mit der rollen- und teambasierten Sprache OT/J (ObjectTeams/Java) in Eclipse zu ermöglichen.
>> Eclipse e4 1.0 M4
e4 ist das Eclipse-Inkubator-Projekt, in dem zurzeit die Technologien entwickelt werden, die im Juli 2010 in das Eclipse SDK 4.0 einfließen. In der vorliegenden Version e4 1.0 M4 gibt es zahlreiche Neuerungen und Fixes.