Gestern war Einsendeschluss der Projekte und insgesamt haben sich acht Teilnehmer für die Challenge registriert. Idealerweise sind fast alle wichtigen Java-Web-Technologien dabei: Wicket, Grails, JRuby und noch mehr. Um Ihnen einen kleinen Einblick in die Projekte zu verschaffen, stellen wir sie Ihnen nun kurz vor. Die Jury unter der Leitung von Arno Haase hat jetzt eine Woche Zeit, die Projekte zu bewerten und vier Finalisten zu nominieren.
Team Packung
Das Team Packung!, bestehend aus Martin Handsteiner, René Jahn und Roland Hörmann nutzt das JVx Enterprise Application Framework. Mit JVx werden üblicherweise Business-Applikationen erstellt. Durch einen dynamisch erstellbaren Spielplan soll es möglich sein, zukünftig beliebige Wettbewerbe wie z. B. den UEFA Cup abzudecken. Spieler können sich in privaten Tippgruppen zusammenschließen und so gegeneinander und den Rest der Welt antreten.
Kick-Off
Mit Kick-Off geht Marek Matczak an den Start. Seine Webapplikation wird durch Spring unterstützt, in der Präsentationsschicht kommen Spring MVC und Spring Web Flow zum Einsatz, außerdem wurde JSP und Tiles verwendet. Die Persistenzschicht wird durch Hibernate unterstützt, um die objektorientierte Java-Welt mit der relationalen Datenbank-Welt zu verbinden.
TippTop
Das Projekt TippTop hat Michael Johann, Chefredakteur des RailsWay Magazins, mit JRuby in Zusammenspiel mit Ruby on Rails umgesetzt. TippTop ist MVC-basiert und zeichnet sich durch eine Plug-in-Architektur aus, die redundanzfreien Code erlaubt. Michael hat 828 Zeilen Code geschrieben und sechs Personentage für die Realisierung benötigt.
Kick@26°
Das Team, bestehend aus Robert Kolle, Alexander Elsholz und Philipp Schütz setzt auf Wicket und die Google App Engine. Im Backend kommt BigTable zum Einsatz. Aufgrund der Schichtentrennung kann eine Testabdeckung von über 95 Prozent erreicht werden. Die Punkteabfrage läuft bei Kick@26° über XMPP.
Tippspiel WM 2010
Özcan Acar hat seine Webanwendung mit agilen Methoden entwickelt, dazu gehört auch die test- und verhaltensgetriebene Komponentenentwicklung. Die Webanwendung ist automatisiert testbar und erreicht eine Testabdecktung von über 85 Prozent. Als Framework wurde Wicket gewählt. Die Business-Logik ist als Spring Beans implementiert, die Datenzugriffsschicht mit DAO-Pattern.
KIX
Heiko Seeberger und das Team von WeigleWilczek haben ihre Webandwendung mit dem Lift-Framework umgesetzt, da Lift ihrer Meinung nach schon sehr viel mitbringt, was eine typische Webanwendung braucht, bei z.B. Persistenz mit CRUD und User Management. Die Anwendung verfügt auch über einen Chat für angemeldete User, der mit Comet umgesetzt wurde.
Zoccer
Das Team Zoccer aus dem Hause Mindmatters setzt das selbstentwicklete Catapult ein. Mit Catapult werden Webanwendungungen domaingetrieben entwickelt. Die Domäne enthält die gesamte Businesslogik, dadurch ist Zoccer nicht gelayert: es gibt kein Controller-, Service- oder Repository-Schicht, nur POJOs. Catapult basiert auf Spring 3.0 und Spring MVC. Als Persistenzschicht dient JPA.
CATS
Das Team von Canoo hat ihr Projekt CATS mit dem Grails-Framework umgesetzt. Für das User Interface wurde der hauseigene Canoo UltraLightClient (ULC) genutzt. Die 3D-Effekte wurden durch den Einsatz von swogl-Bibliotheken erreicht, und für die iPhone- und Safari-Kanäle setzt das Team auf Ajax. Alle Kanäle unterliegen der Kontrolle der Spring Security, die über ein Grails-Plug-in angezogen wird.












