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März 2010 | Artikel

Nahtlose Integration von Java und Groovy

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/artikel/2951)

GroovyEclipse v2

Text: Thorsten Kamann
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Groovy ist die dynamische Sprache für die Java-Plattform. Es gibt eine nahtlose Integration beider Sprachen. Nur im Tooling-Bereich – insbesonders bei Eclipse – war davon nicht viel zu sehen. Das hat sich seit der Übernahme von G2One (die Firma hinter Groovy und Grails) durch SpringSource (die Firma hinter dem Spring Framework) geändert.
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Das Hauptaugenmerk in v2 des Plug-ins war die bessere Integration in das JDT von Eclipse. Würde das gelingen und JDT Groovy-Quelldateien gleichberechtigt mit den Java-Quelldateien ansehen, dann gäbe es eine bessere Integration in Eclipse, die so dringend notwendig wäre. Dieses Vorhaben ist auch gelungen.

Installation
Die Installation des Plug-ins ist denkbar einfach. Über HELP | INSTALL NEW SOFTWARE können mittels Updatesite die benötigten Features und Plug-ins installiert werden.

Tabelle 1: Verfügbare Updatesites für die unterschiedlichen Eclipse-Versionen
Eclipse-Version Updatesite
3.5.* http://dist.springsource.org/milestone/GRECLIPSE/e3.5/
3.5.* http://dist.codehaus.org/groovy/distributions/greclipse/snapshot/e3.5/
3.4.2 http://ci.repository.codehaus.org/greclipse/snapshot/e34/
 
 

Features
Eines der Hauptfeatures ist natürlich die Code Completion. Diese ist es auch, die am meisten von den Änderungen in v2 profitiert hat. Sie ist deutlich schneller und genauer geworden (Abb. 1).

Weitere Highlights sind die verbesserte Navigation in den Quelldateien (mit F3, CTRL + CLICK/CMD + CLICK), die Suche und weitere bekannte Shortcuts:

  • CTRL + SHIFT + T: Open Type
  • CTRL + T: Type-Hierachie
  • CTRL + SHIFT + O: Organize Imports
  • CTRL + O: Quick Outline
  • CTRL + SHIFT + F: Format

Übrigens werden alle Optionen aus dem Menü SOURCE des Kontextmenüs auch in Groovy-Quelldateien unterstützt (Abb. 2).

Compiler-Fehler werden angezeigt, während man tippt. Dazu muss die Datei natürlich nicht gespeichert werden. Das bedeutet, dass auch alle Views, die den Inhalt einer Groovy-Quelldatei analysieren, ohne Speicherung aktualisiert werden. Verwendet man generische Typen wie Listen, Maps oder Sets, zeigt der Editor die aus Java bekannten Warnungen an, die man mit dem bekannten @SuppressWarnings(„unchecked“) unterdrücken kann. Ändert man eine Groovy- oder Java-Quelldatei, wird das Projekt inkrementell gebaut. Das trägt zu einer merkbaren Performanceverbesserung bei.

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