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Juni 2010 | Artikel

"Maven definiert sinnvolle Standard-Konfigurationen"

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/artikel/3156)

Interaktiver Vergleich der Build-Tools Maven, Ant und Gradle

Text: René Eggenschwiler, Florian Huonder, Ylli Sylejmani
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Einen weiteren Erfahrungsbericht über den Einsatz der Build-Tools Maven, Ant und Gradle liefert das Core-Team von HERAS-AF um René Eggenschwiler, Florian Huonder und Ylli Sylejmani.

1. Mit welchen Build-Systemen haben Sie in Ihrer Praxis bereits Erfahrungen gesammelt?

Unser Team setzt standardmäßig Maven2 ein (seit 2005). Natürlich sind wir bei anderen Projekten und Produkten immer wieder mal auf ANT gestoßen. Des Öfteren haben wir auch ANT mit Maven eingesetzt (Maven antrun-plugin), in Fällen, in welchen wir Third-Party-Produkte builden mussten (beispielsweise Eclipse Headless-PDE Build).

2. Wo sehen Sie die Stärken Ihres bevorzugten Build-Systems?

Unser bevorzugtes Build-Produkt ist ganz klar Maven. Maven definiert sinnvolle Standard-Konfigurationen (reasonable defaults). Dies ermöglicht mit sehr wenig Aufwand, einen vollständigen Build-Prozess anzuwenden. Nur Abweichungen von Standardwerten müssen explizit konfiguriert werden (convention over configuration). Das transitive Dependency-Management vereinfacht den Umgang mit Libraries und sonstigen benötigten Ressourcen erheblich. Zudem bietet das zentrale Repository eine Bezugsquelle, welche die meist verbreiteten Libraries und Plug-ins zur Verfügung stellt. Weitere Repositories können problemlos eingebunden werden. Mit dem einfach zu verwendenden Plug-in-System von Maven und der großen Vielfalt von Plug-ins kann der Build-Prozess an alle Bedürfnisse angepasst und/oder erweitert werden. Auch wenn dadurch die POM-Dateien etwas größer werden hilft die Darstellung in XML der Lesbarkeit und dem Verständnis.

3. Wo sehen Sie Schwachpunkte der anderen Build-Systeme?

ANT erfordert einen großen initialen Aufwand, um die ersten Build-Skripte zu erstellen. Zudem benötigt ANT sehr viel Konfiguration, was dazu führt, dass Firmen sich ihre eigenen Repertoires aufbauen. Es gibt nicht wirklich eine Community, welche Build-Skripte zur Verfügung stellt. ANT bietet von Haus aus kein Dependency-Management. Dies muss entweder selbst realisiert werden oder man setzt beispielsweise IVY ein. Da ANT keine Standard-Prozesse und -Werte definiert, trifft man auf Build-Skripte in verschiedensten Formen und Farben, in welche man sich immer neu einlesen muss.

Was Gradle betrifft, ist es für unseren produktiven Einsatz noch nicht stabil genug. Die Zukunft wird zeigen, wo es mit Gradle hingeht.

4. Welche Fragen haben Sie an Matthew McCullough (zu Maven), Hans Dockter (zu Gradle) und Jan Matèrne (zu ANT)?

Mit welchen Build-Tools entwickeln Sie Ihre Build-Tools? :) (an alle)

Wie sieht es mit der Interoperabilität zwischen den drei Tools aus? Ist eine Integration (Ant-Maven, Maven-Gradle, etc.) untereinander möglich? (an alle)

Vielen Dank an René Eggenschwiler, Florian Huonder and Ylli Sylejmani! Und welche Erfahrungen haben Sie mit den verschiedenen Build-Tools gemacht?

Interaktiver Build-Vergleich: Spielregeln
1. Runde: Wir stellen die drei selben kurzen Fragen an je einen Vertreter von Maven, Ant und Gradle.

2. Runde: Geben Sie über die JAXenter-Kommentarfunktion Ihr Feedback zurück an die Build-Experten!

3. Runde: Die Build-Experten reagieren auf Ihr Feedback und beantworten Ihre Fragen!

Darüberhinaus können Sie uns Ihre Erfahrungen mit den Buildtools auch anhand der folgenden Fragen mitteilen:

  1. Mit welchen Build-Systemen haben Sie in Ihrer Praxis bereits Erfahrungen gesammelt?
  2. Wo sehen Sie die Stärken Ihres bevorzugten Build-Systems?
  3. Wo sehen Sie Schwachpunkte der anderen Build-Systeme?
  4. Welche Fragen haben Sie an Matthew McCullough (zu Maven), Hans Dockter (zu Gradle) und Jan Matèrne (zu ANT)?

Beantworten Sie die Fragen als Kommentar zu diesem Artikel oder senden Sie Ihren Erfahrungsbericht direkt an die JAXenter-Redaktion!

Wir sind gespannt auf Ihr Feedback!

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