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Juli 2009 | Artikel

"Eclipse 4.0 wird die Grenzen von WTP verschieben"

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/artikel/2428)

Gegenwart und Zukunft der Eclipse Webtools Platform

Das Eclipse Web-Tools-Platform-(WTP-)Projekt gehört mit zu den zentralen Eclipse-Projekten für Java-Entwickler und ist seit Eclipse 3.1 (Juni 2005) im Simultaneous-Release-Train vertreten. Mit welchen Neuerungen WTP im aktuellen Galileo-Release aufwarten kann und wohin der Weg zu Eclipse 4.0 führt, erklärt uns eine vierköpfige Riege von WTP-Project-Leads: David Williams (IBM), Naci Dai (Eteration), Nitin Dahyabhai (IBM) und Neil Hauge (Oracle).
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JAXenter: Können Sie das Eclipse-WTP-Projekt kurz vorstellen?

Als wir das Web-Tools-Platform-(WTP-)Projekt vor fünf Jahren ins Leben gerufen haben, hatten wir das Ziel vor Augen, Eclipse auf den Bereich der Webanwendungen auszudehnen. Seither ist WTP vielleicht zum populärsten Eclipse-Projekt überhaupt geworden.

WTP stellt eine breite Palette von Werkzeugen für die Entwicklung von Webanwendungen sowie verschiedene APIs für Toolanbieter zur Verfügung. Man kann einfach WTP herunterladen und sofort mit der Entwicklung von Webapplikationen beginnen. WTP ist außerdem eine Basisplattform, die die Grundlage vieler kommerzieller Entwicklungstools darstellt, die z. B. von IBM, Oracle/BEA und SAP angeboten werden.

JAXenter: Welche Neuerungen bietet die Galileo-Version von WTP?

In der Galileo-Version von WTP ist ein ganz neues Paket von XSL-Tools enthalten, mit dem das komfortable Editieren und Debuggen von XSL-Dateien möglich ist. Außerdem ist eine Vielzahl von kleinen Verbesserungen der JavaScript Development Tools, die ja erstmalig beim Ganymede-Release von WTP dabei waren, in die Galileo-Version mit eingeflossen. Zudem darf man sich auf Überarbeitungen und Erweiterungen der Werkzeuge für XML, XML Schema, JSP, HTML, CSS und DTD freuen.

Auch die Dali Java Persistence Tools wurden aktualisiert und bekamen z. B. einen neuen Wizard zur Erzeugung von Entitäten spendiert, der eine flexiblere Konfiguration von Entitäten vor deren Erzeugung erlaubt. Außerdem kann Dali nun mit einem erweiterten Support für das EclipseLink JPA aufwarten und unterstützt das Mapping von binärem Content in JAR-Dateien, Projekt-Classpaths oder Plug-ins, was die Flexibilität des Werkzeugs noch einmal erhöht. Mehr Details zu den Neuerungen finden sich übrigens im Dokument "New and Noteworthy", das man sich einmal anschauen sollte.

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