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Juni 2009 | Artikel

Der Eclipse-Galileo Release-Train: Wohin geht die Reise?

(Link zum Artikel: http://www.it-republik.de/jaxenter/artikel/2378)

Am Mittwoch ist es nun endlich soweit! Das jährliche Eclipse Simultaneous Release - diesmal trägt es den Namen "Galileo" - wird zum Download freigegeben! Das Eclipse 3.5er Release stellt dabei die aktuellen Versionen von insgesamt 33 Eclipse-Projekten, die alle einer genau definierten Agenda von Release-Prozessen unterworfen wurden, in einem einzigen Gesamtpaket zeitgleich zur Verfügung.
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Genauer werden die am Galileo-Release-Train beteiligten Eclipse-Projekte ab 24. Juni in einem Content-Repository zum Download bereit gestellt sowie in Form von Packages über das Eclipse Packaging Project und per p2-Installer verfügbar sein. Dabei mussten die Projekte für ihren Sprung auf den Galileo-Zug im Vorfeld insgesamt sieben "Meilenstein"-Versionen veröffentlichen und anschließend mindestens vier Release-Kandidaten präsentieren - ein beträchtlicher Arbeitsaufwand, wie Eike Stepper, Project Lead des Eclipse Projekts CDO Model Repository und Net4j bestätigt:

Im Grunde geht es beim Galileo-Release-Train um Kommunikation. Es ist ein beachtlicher Aufwand mit dem Ziel, ein wohlkoordiniertes System aus aufeinander abgestimmten Werkzeugen und Technologien zu entwickeln und zu releasen.

Dabei verpflichtet sich jedes teilnehmende Projekt zur Einhaltung einer ganzen Reihe von Regeln sowohl bezüglich des Lieferprodukts als auch hinsichtlich der Entwicklungsprozesse. Das reicht von Vorschriften bezüglich der Internationalisierung über die Kooperation auf der gemeinsamen Update Site bis hin zur detaillierten IP Clearance.

Die Teilnahme am Release-Train verursacht dabei enorme Zusatzaufwände. Aber einerseits bietet die Foundation stets hervorragende Unterstützung und andererseits ist es gerade diese rege Kommunikation, die uns ein gutes Gefühl der Sicherheit verleiht, dass wir und der "Zug" auf dem richtigen Gleis sind. Eike Stepper

Begonnen hatte die Tradition der Simultaneous-Releases im Jahre 2006, als erstmalig 10 Projekte zum Eclipse Callisto-Release zusammengeführt wurden. Man reagierte damit auf Klagen der Community, die verschiedenen, immer zahlreicher werdenden Eclipse-Projekte seien im Einzeleinsatz zwar wunderbar, jedoch wegen der Versions- und Kompabilitätsunterschiede nur schwer miteinander zu kombinieren. Dass Callisto dieses Problem eines wachsenden Eclipse-Ökosystems in den Griff bekam und man mit der strikten Agenda der jährlichen Eclipse-Release-Zyklen auf das richtige Pferd gesetzt hatte, zeigte auch die Neuauflage "Europa" im Jahr 2007, an der sich bereits 21 Eclipse-Projekte beteiligten.

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