Ted Neward ist unabhängiger Berater, Big Geek aus Seattle und Experte sowohl in der .NET-, wie der Java-Welt. Er unterhält sich mit unserem Redakteur Mirko Schrempp im BASTA! TV-Interview über die Einsatzmöglichkeiten und den praktischen Nutzen funktionaler Sprachen – auch außerhalb der akademischen Welt. Gerade F# komme Entwicklern entgegen, die nicht auf die Objektorientierung verzichten möchten. Darüber hinaus sieht Neward es als Fehler, den Weg des Domain-driven Designs einzuschlagen, da dadurch oft mehr Probleme erzeugt als Vorteile geschaffen werden. Ein Punkt der auch auf die Redundanz von C# und VB zutrifft. In jedem Fall rät er zum Blick über den Tellerrand, nicht nur in die Java-Welt, sondern auch auf dynamische Sprachen, da auch die .NET-Plattform immer mehr Sprachen aufnimmt – wenn sich auch nicht sagen lässt, wohin das führt. Doch in Zukunft sollte offener und produktiver miteinander über neue Sprachen und Technologien gesprochen werden.


