Nicht wenige Entwickler dürften das Thema Workflows nach wie vor für eines jener „High-End-Themen“ halten, die nur im Zusammenhang mit kostspieligen BizTalk- oder SharePoint-Server-Installationen ihre Daseinsberechtigung haben. Frei nach dem Motto „Workflows gehen jeden (.NET-Entwickler) an“, führt dieser Artikel an Praxisbeispielen vor, dass der Einstieg in dieses faszinierende Thema alles andere als kompliziert sein muss.
von Sebastian EschweilerIn den meisten Publikationen zum Thema Workflows im Microsoft Office SharePoint Server 2007 (MOSS 2007) mit Visual Studio wird mit einem sequentiellen Workflow gearbeitet. Geschäftsprozesse werden in der Praxis jedoch eher als State-Machine-Workflow (zu Deutsch „Status-Computer-Workflow“) ausgeführt, da dieser erheblich besser auf Änderungen im Ablauf reagieren kann und somit deutlich flexibler ist.
von Reiner GanserDie Workflow Tracking Services helfen dem Entwickler, Workflows nach der Einführung beim Kunden zu überwachen und zu warten. Es können detaillierte Informationen über den Kontrollfluss sowie über einzelne Eigenschaften des Workflows und seiner Activities gesammelt werden. Auch wenn dabei beträchtliche Mengen von Daten anfallen können, bieten die Workflow Tracking Services ein mächtiges und komfortables Werkzeug, um installierte Workflows weiterhin kontrollieren zu können.
von Stefan Schwedt und Björn StudeWas viele Entwickler nicht wissen: Der Team Foundation Server (TFS) ist über ein eigenes API flexibel erweiterbar. Anstatt das API in einer Übersicht vorzustellen, wird seine Nützlichkeit am Beispiel einer hierarchischen Workitem-Organisation im Praxiseinsatz unter Beweis gestellt.
von Christian Binder und Thomas SchisslerBloß weil es möglich ist, muss man es ja nicht machen. Funktionale Programmierung in C# ist jedoch nicht nur eine technische Spielerei mit den neuen Sprachfeatures, sondern ein wertvolles neues Werkzeug. Ihre Konkurrenten werden es verwenden, Sie sollten das auch.
von Oliver SturmDie Windows Communication Foundation (WCF) ist seit .NET 3.0 das neue Fundament für verteilte Anwendungen. Während es in der letzten Folge um einen ersten Überblick ging, stehen in dieser Episode die Themen externe Konfiguration von Diensten, Bindungen und Behaviors auf dem Programm. Dabei handelt es sich um Bereiche, in denen sich die WCF grundlegend von anderen „Remote-Techniken“ unterscheidet.
von Hadi HaririWer heutzutage erfolgreich Software-Produkte entwickeln möchte, steht vor der Herausforderung, wartbare, anpassbare und testbare Komponenten zu entwickeln. Das Entwurfsmuster Dependency Injection unterstützt hierbei, indem es hilft, Abhängigkeiten zwischen Komponenten zu minimieren. Mit Spring.NET steht ein populäres Framework, das Dependency Injection ermöglicht, zur Verfügung. Dieser Artikel zeigt anhand eines Beispieles, wie man es in der Praxis einsetzt.
von Manfred SteyerEinige objektrelational-erfahrene Leser dürften beim Lesen des Titels und dem angedeuteten Vergleich von LINQ to SQL mit einem objektrelationalen Mapper (ORM) bereits Ihr E-Mail-Programm geöffnet haben, um dem Autor den Begriff eines ORM zu erklären. Doch keine Sorge, das ist nicht erforderlich. Der Artikel soll keinen weiteren Beitrag zur beinahe schon ein wenig „religiös“ gefärbten Debatte um die Frage besteuern, ob die neue Zugriffstechnologie bei .NET 3.5 ein vollwertiger relationaler Mapper ist oder nicht.
von Jens K. Süßmeyer
WebParts bilden die Bausteine einer SharePoint-Website und machen SharePoint zu einer noch flexibleren Technologie als sie es ohnehin bereits ist. Sie stellen Informationen von SharePoint-Listen bereit oder liefern Daten, die z.B. aus einem ERP-System stammen. WebParts werden per Drag & Drop in eine SharePoint-Seite eingebunden und anschließend angepasst und personalisiert. Aus technischer Sicht sind WebParts nichts weiter als benutzerdefinierte ASP.NET Web Server Controls. Dieser Artikel beschreibt, wie WebParts nach Best Practices entwickelt und in einer SharePoint-Farm bereitgestellt werden.
von Fabian MoritzMicrosoft liefert in seinem .NET Compact Framework eine Reihe nützlicher Controls mit. Leider erfüllen sie nicht immer die Anforderungen des geplanten Projektes. In solchen Fällen können selbst entwickelte, individuelle Controls weiterhelfen. Die Klassen in den Namespaces System.Windows.Forms.Control und System.Windows.Forms.Usercontrol bieten hierfür eine geeignete Grundlage.
von Florian CremerVorurteile halten sich bekanntlich lange. Auch nach zehn Jahren haftet XML immer noch der Ruf an, zu speicherhungrig zu sein. Es gibt jedoch wirksame Diäten: ein intelligenter XML Schema-Entwurf, die Verwendung von CDATA-Abschnitten und die Auslagerung von Binärdaten in eigenständige Dateien sowie die anschließende Komprimierung mit ZIP.
von Martin SzugatDie IT-Welt in großen Unternehmen ist nur selten homogen. Geht es zum Beispiel darum, die Daten eines SharePoint-Servers, der auf Abteilungs- oder Teamebene eingesetzt wird, mit der Portalsoftware des Unternehmens zu integrieren, ist Detailwissen gefragt, das nicht immer vorhanden ist.
von Jonas Martinsson (MainSoft)