Im Februar wird Visual Studio 2008 offiziell gelaunched. Wir zeigen Ihnen zehn Neuerungen, die mit der neuen Version der Entwicklungsumgebung kommen (inclusive Screenshot).ual Studio 2008
Mit Visual Studio 2008 kommt auch der C++ Compiler samt Libraries in einer neuen Version. Der Fokus von Visual C++ 2008 liegt dabei eindeutig auf nativer Software-Entwicklung jenseits von .NET. Mit Hilfe der Marshaling Library und der STL/CLR ist es einfacher denn je, aus nativen Anwendungen heraus .NET zu nutzen und umgekehrt. Im Frühjahr 2008 wird das Paket um eine neue MFC Library und den Library Support TR1 im kommenden C++-Standard erweitert.
Darius Parys
Mit dem .NET Framework 3.5 kommt nach knapp zwei Jahren wieder eine neue Version auf die Visual Basic-Entwicklergemeinde zu. Revolutionäre Neuerungen scheint sie auf den ersten Blick nicht zu enthalten, doch der oberflächliche Eindruck täuscht. Mit LINQ steht die wohl wichtigste Änderung vor der Tür, die jemals eine Visual Basic-Version mit sich gebracht hat. Im Vergleich zu früheren „Revolutionen“, die sich später als laues Lüftchen entpuppten, besitzt LINQ zwei angenehme Eigenschaften: Es basiert komplett auf Visual Basic-Sprachelementen und man kann es komplett ignorieren.
Peter Monadjemi
Dieser Artikel beleuchtet die wichtigsten Neuerungen bei Visual Studio Team Suite 2008 sowie dem Team Foundation Server 2008 und gibt einen kurzen Ausblick auf die nächste Generation, an der unter dem Codenamen „Rosario“ bereits fleißig entwickelt wird.
Tim Fischer
Die Abkürzung der wohl längsten Produktbezeichnung im Hause Microsoft reduziert sich auf vier Buchstaben: VSTO. Diese Technologie erlaubt es, Lösungen und Erweiterungen für Microsoft Office mithilfe von Visual Basic oder C# zu entwickeln. VSTO wird demnächst in Version 3.0 vorliegen und dazu beitragen, dass Office-Funktionalität und Managed Code noch enger zusammenwachsen. Das VSTO-Team hat sich dabei auch einer der wichtigsten Kritikpunkte der Vorgängerversionen angenommen – der Verteilung und Installation von VSTO-Anwendungen.
Jens Häupel
Wer kennt es nicht: Ist die Geschäftslogik eines erstellten Projektes zu starr, muss mit dem ersten Änderungswunsch des Kunden ein Großteil verworfen und neuprogrammiert werden. Mit dem Kunden über Programmcode zu reden, gestaltet sich als äußerst schwierig. Code und Ablaufdiagramm synchron zu halten ist aufwändig und bereitet wenig Spaß. Die Windows Workflow Foundation bietet Werkzeuge zur Umsetzung flexibler Geschäftslogik und deren kundenkompatiblen Darstellung.
Stefan Schwedt und Björn Stude
Einige der neuen Sprachfeatures von C# 3.0 können auch in Code eingesetzt werden, der für die .NET 2.0-Laufzeit kompiliert wird. Damit erspart man sich zwar nicht die Anschaffung von VS 2008, bleibt aber flexibler, was die zu unterstützenden Laufzeitversionen angeht.
Oliver Sturm
Alles soll einfacher werden, auch die Verwaltung eines SQL Servers. Zur vereinfachten Verwaltung und Überwachung von Datenbankobjekten und -einstellungen schickt Microsoft beim kommenden SQL Server 2008 ein neues Feature ins Rennen – das auf Richtlinien basierende Declarative Management Framework (DMF).
Jens K. Süßmeyer
Mit den Oracle Developers Tools for Visual Studio (ODT) und dem Oracle Data Provider for .NET (ODP.NET) existiert eine nahtlose Integration in die Visual Studio Entwicklungsumgebung. Damit können Entwickler sehr einfach .NET-Anwendungen zusammen mit Oracle-Datenbanken entwickeln. In diesem Artikel wird die aktuelle Version der ODT vorgestellt.
Markus Kißling
Mit der ASP.NET-AJAX-Bibliothek steht dem Entwickler ein leistungsfähiges Werkzeug zur Verfügung, mit dem sich Web 2.0-Anwendungen schnell realisieren lassen – leider beschränkt sich die Bibliothek nur auf die Infrastruktur. Für das GUI-Design muss das AJAX-Toolkit herhalten – und das mit nur mäßigem Erfolg. Dass es auch anders geht, zeigt die Open Source JavaScript-Library „Ext Js“ – und mit ein wenig Aufwand sogar voll integriert in ASP.NET.
Leo Pfeifenberger
Mit Microsoft Office 2003 bekam die Office-Familie Nachwuchs. Der jüngste Spross hieß InfoPath und war, der Name legt es nicht gerade nahe, für das Anlegen von auf XML basierenden Formularen zuständig. Mit Office 2007 wurde InfoPath 2007 um den auf ASP.NET 2.0 basierenden Office Forms Server 2007 ergänzt. Spätestens jetzt sollten Entwickler hellhörig werden, die für ihre Unternehmensanwendung auf der Suche nach einer leistungsfähigen „Formular-Engine“ sind.
Eduard Ralph
Glücklicherweise genießt das Feature „Sicherheit“ heutzutage einen genauso großen Stellenwert wie Performance oder Usability. Mit .NET ist es außerdem so einfach wie nie zuvor, Sicherheits-Features in Anwendungen zu implementieren. Jetzt ist das .NET Framework bereits 3.5 Versionen „alt“ und bietet eine fast unüberschaubare Anzahl an sicherheitsrelevanten APIs. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die einzelnen Teilbereiche sowie eine Bewertung darüber, welche dieser APIs sich als nützlich und sinnvoll herausgestellt haben.
Dominick Baier
Mit Leere konnte der Mensch schon immer schlecht umgehen. Nicht anders ergeht es den Computerprogrammen. Wer kennt sie nicht, die NullPointerException-Fehler? Auch XML hat in Sachen Leere einige Fallstricke und Stolpersteine zu bieten, die es im Programmcode zu umgehen gilt.
Martin Szugat
Eine der größten Limitierungen bei jeder Webanwendung ist das Unit Testing der Benutzeroberfläche. Bei Microsoft Dynamics CRM sieht die Sache nicht anders aus. Viele für Kunden entwickelte CRM-Anpassungen werden mit JavaScript realisiert. Dadurch verlagern sich auch kritische, oftmals mit AJAX implementierte, CRM-Funktionen in die Benutzeroberfläche.
Peter Schleritzko
Composite Applications sind ein neuer Anwendungstypus, bei dem ein serviceorientierter Ansatz im Mittelpunkt steht. Die Einführungsserie stellt die wichtigsten Konzepte vor, die Projektleiter, Architekten und Entwickler bei der Planung und Umsetzung solcher Anwendungen kennen müssen.
Dr. Peter Eichhorst
Die Kolumne von Marcellus Buchheit