Eine Datenbank gehört zu einer Geschäftsanwendung wie eine Zentralheizung in ein modernes Mehrfamilienhaus. Das Thema Datenschicht (engl. „datalayer“) ist damit für jeden Entwickler unumgänglich. Jedoch ist die Anzahl der verschiedenen Ansätze zur Realisierung groß, die Entscheidung für die passende Alternative oft schwierig. Hier werden die wesentlichen Möglichkeiten zur Realisierung der Datenschicht beleuchtet.
von Tobias Richling
Für die Implementierung der Datenzugriffschicht waren in .NET schon immer mehrere Alternativen verfügbar. Mit .NET 3.5 kommt Neues hinzu, aber es wird nichts vom Alten weggeworfen. Ganz im Gegenteil – denn Visual Studio 2008 baut auch den Weg stabiler aus, dessen Fundament Visual Studio 2005 gelegt hat.
von Andreas Kosch
Unter dem viel versprechenden Namen ASP.NET Futures ist im Mai eine Vorabversion neuer clientseitiger Steuerelemente erschienen, die jeglichen (auch partiellen) Postback verhindern können. Sie werden an Datendienste gebunden und rufen Daten im Hintergrund ab. Zwischen Browser und Webserver werden somit nur reine Daten transferiert und keinerlei Markup-Code. Mit dem Einzug solcher Client Data Controls gewinnt auch die deklarative JavaScript-Programmierung an Bedeutung.
von Marc André Zhou
Auch auf kleinen, tragbaren Geräten ist der zuverlässige Umgang mit Informationen unverzichtbar. Ist bereits der große SQL Server im Einsatz liegt es nahe, es für den Einsatz auf mobilen Geräten mit dem kleinen Bruder SQL Server 2005 Compact Edition zu probieren. Was sich Microsoft beim neuesten Spross der Datenbankfamilie hat einfallen lassen, verrät dieser Übersichtsartikel.
von Alexander Wechsler
Obwohl die aus früheren Versionen bekannte Fehlerbehandlung auch beim aktuellen SQL Server 2005 einsetzbar ist, sollten sich Entwickler die neue Möglichkeit zur strukturierten Fehlerbehandlung ansehen, die weitergehende Auswertungs- und Verarbeitungsoptionen ermöglicht.
von Jens K. Süßmeyer
T-SQL ist weit mehr als nur der SQL-Dialekt von Microsoft. Die Transact Structured Query Language ist auch eine Art „SQL-Programmiersprache“. Wie es für eine Programmiersprache üblich ist, gibt es Regeln, die vermeiden helfen sollen, dass der Code schlecht lesbar ist oder Fehler enthält, die zu langsamen Abfrageergebnissen führen. Der hier vorgestellte Knigge enthält Tipps und Empfehlungen, die jeder SQL Server-Anwender kennen sollte.
von Thorsten Kansy
Varianz? Ko? Kontra? Hm? Sicherlich reagieren manche von Ihnen so oder ähnlich auf den Titel dieses Artikels. C# bietet beides, jedenfalls manchmal – der Programmierer muss eben wissen, wann was zur Verfügung steht und wie man es nutzt.
von Oliver Sturm
Eine Erweiterung für den My-Namespace sorgt dafür, dass sich Datenkomponenten einfacher ansprechen lassen. Damit sie keine halbe Lösung bleibt, wird am Ende dieses Artikels gezeigt, wie sich diese Erweiterung auf einfache Weise weitergeben lässt.
von Benjamin Gopp
Windows Mobile Pocket PCs und Smartphones sind mittlerweile ein normaler Bestandteil unseres Alltags. Längst hat man sich daran gewöhnt mit dem PC Mails und Kontaktdaten abzugleichen und unterwegs den kleinen Helfer als Diktiergerät oder Notizblock zu nutzen. Das man mit den meisten Geräten auch telefonieren kann, ist mehr als praktisch. Das hat dazu geführt, dass reine Pocket PCs fast nur noch im Navigationsbereich anzutreffen sind. Die weiter steigenden Verkaufszahlen machen Windows Mobile zudem als Entwicklungsplattform, z.B. für Anwendungen im Außendienst oder Vertrieb, sehr interessant. Und genau wie beim „richtigen Windows“, entwickelt Microsoft fleißig an Windows Mobile und schafft es, den Produktnamen jedes Mal aufs Neue ein wenig zu variieren.
von Alexander Wechsler
Die Data Mining-Features der SQL Server Analysis Services (SSAS) erlauben es, basierend auf Erfahrungswerten Vorhersagen zu treffen. Ein bekanntes Anwendungsgebiet dafür sind Webshops, welche im Rahmen des Up- bzw. Cross-Sellings versuchen, dem Kunden weitere Produkte schmackhaft zu machen. Zielgerichtete Produktvorschläge dieser Art bedürfen einer Analyse von Produkten, welche häufig in Kombination gekauft wurden. Dieser Artikel beschreibt, wie mittels SSAS eine solche Warenkorbanalyse durchgeführt werden kann. Darüber hinaus wird anhand der Implementierung eines simplen Webshops gezeigt, wie mittels ASP.NET/C# das daraus gewonnene Mining-Modell zur Erzeugung von Produktvorschlägen abgefragt werden kann.
von Manfred Steyer
Mit dem XNA Framework und XNA Game Studio Express läutet Microsoft eine neue Ära ein. Nicht nur, dass sich die Umsetzung komplexer Vorgänge deutlich vereinfacht, mit XNA umgesetzte Spiele laufen auch auf einer Xbox 360 und lassen sich so wie früher einmal auch am TV-Gerät spielen. Dies ist aber nur ein Nebeneffekt, der Hauptvorteil von XNA ist, dass es zum Beispiel den Umgang mit Sprites und Background Scrolling deutlich einfacher macht, als es in der Vergangenheit der Fall war.
von Jens Konerow
Nachdem der erste Teil den BizTalk Server (BTS) vorgestellt und seinen Lebensraum sowie sein Verhalten kurz beleuchtet hat, widmet sich der zweite Teil seinen „Organen“ und deren Funktion und Zusammenspiel. Der gewählten Analogie folgend steht diese Folge unter dem Motto „Auf dem Seziertisch“. Schlecht werden dürfte es niemandem bei dem Anblick – also Skalpell zur Hand nehmen und los geht’s.
von Marc Ipsen
Astoria ist nicht nur der Name eines bekannten Kreuzfahrtschiffes, sondern auch der Codename eines möglicherweise zukunftweisenden neuen Projekts bei Microsoft. In einem Satz: Astoria ist eine Technologie, um die Inhalte relationaler Datenbanken über Web Services und simple HTTP-Kommandos über das Internet bereitzustellen.
von Martin Szugat
Fehler werden gemacht. Das ist nicht weiter schlimm. Schlimm wird es nur dann, wenn sie nicht behoben oder gar wiederholt werden. Issue Management – oder so genannte Bug Tracking-Systeme sollen dabei helfen, genau dies zu vermeiden.
von Martin Szugat
Betriebswirtschaftliche Standardsoftware sollte im Optimalfall eine sofort verfügbare Individualsoftware zum Preis eines Massenproduktes sein. Allerdings muss Individualsoftware nur die Anforderungen eines Kunden erfüllen. Die Hersteller von Standardsoftware stehen dagegen vor der Herausforderung, vielfältige Funktionalität in einer Software so zu verpacken, dass sie für alle Kunden bedienbar bleibt. Zudem muss sie so flexibel sein, dass die Logik auch noch individuell an die Geschäftsprozesse der Unternehmen angepasst werden kann. Ein relativ neuer Ansatz, der sich aber bereits in der Praxis bewähren konnte, verspricht mehr Flexibilität für alle Beteiligten.
von Holger Rasch
Die Kolumne von Marcellus Buchheit