Neu ist in Office 2010, dass sich das Ribbon jetzt auch in Outlook und in der Notizen-Sammlung OneNote findet und über die rechte Maustaste eingestellt werden kann.In Outlook enthält das Ribbon dabei den Abschnitt „Schnelle Schritte“, in dem sich Aufgaben hinterlegen und mit einem Klick ausführen lassen. So lässt sich an ein ausgesuchtes Team-Mitglied ein bestimmtes Dokument mit nur einem Klick verschicken.
Internet Explorer 9
Für eine besondere Überraschung sorgte die Präsentation des Internet Explorers 9. Gerade mal drei Wochen war dieser in Entwicklung, als ihn Steven Sinofsky, President of Microsoft's Windows and Windows Live division, präsentierte. Dennoch, erklärte Sinofsky stolz, habe der neue Browser nach nur drei Wochen bereits 28 Prozent des Microsoft so wichtigen ACID 3-Tests bestehen können.
Die neue Version werde demnach neue Web Standards einschließlich HTML5 und CSS3 unterstützen und über eine schnellere JavaScript Rendering Engine verfügen. Darüber hinaus soll der Browser auch über das "Hardware accelerated Rendering" verfügen, so dass nun die Ausgabe von Graphiken und Text über die Graphikkarte anstatt der CPU erfolgt. Dadurch sollen Online Images, Videos, Animationen und Web Fonts schneller und klarer angezeigt und die CPU geringer belastet werden.
Einräumen musste Sanofsky allerdings, dass die JavaScript-Performance im Internet Explorer 8 deutlich schwächer als bei anderen Browsern ist. Die Beseitigung dieses Problems sei eines der Hauptziele für den Internet Explorer 9.
.NET Micro wird Open Source
Nicht weniger überraschend war sicherlich die Ankündigung, dass .NET Micro unter die Open Source-Lizenz Apache 2.0 gestellt wird – ein Novum in der Geschichte von Microsoft. Mit der Veröffentlichung des Quellcodes erhalten Entwickler nun Zugang zu dem CLR Code wie auch zu den Basis-Klassen-Bibliotheken, die für das .NET Micro Framework implementiert wurden. Im Sourcecode nicht enthalten sind hingegen das TCP/IP Stack und die Kryptographie-Bibliotheken – diese stammen nämlich von Drittanbietern.
Wie Peter Galli, der Open Source Community Manager for Microsoft's Platform Strategy Group, mitteilte , sollen laut dem Programm-Manager Colin Miller Nutzer die Plattform auf ihre individuellen Bedürfnisse anpassen können. Darüber hinaus wolle man eine Core-Technology-Team zusammenstellen, das aus sowohl Microsoft- wie auch non-Microsoft-Contributors bestehe.
(eb)










