Artikel

"Privatsphäre und Datenschutz sind nicht gleichbedeutend"

Im Gespräch mit Peter Schaar

Peter Schaar ist seit Ende 2003 Bundesbeauftragter für den Datenschutz und seit Januar 2006 auch Bundesbeauftragter für die Informationsfreiheit. Er ist diplomierter Volkswirt und bereits seit den achtziger Jahren als Datenschützer aktiv. Zwischenzeitlich unterrichtete er als Lehrbeauftragter an der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften der Universität Hamburg. Wir hatten die Gelegenheit, mit ihm über Sicherheit und Schutz von Daten und den daraus resultierenden Anforderungen für die Planung von IT-Systemen zu sprechen.

Big Data ist anders – wie anders zeigte die BigDataCon 2012

BigDataCon 2012

Big Data ist anders und neu, Big Data ist ein Faktum und Phänomen, aber auch Marketing. Big Data ist Chance und große Herausforderung zugleich, vor allem aber ist es schwer zu fassen. Das zeigten auch die vielen Sessions der ersten BigDataCon im Rahmen der JAX 2012 in Mainz.

Sicher durch die Wolke: Persistenz in der Cloud

Persistenzdienste schützen vor Sticky Sessions und Downscaling

Skalierbare Webanwendungen haben in der Cloud besondere Anforderungen bezüglich des Session Handlings. Das wesentliche Merkmal des Cloud Computings ist, dass die Cloud-Infrastuktur aktives Up- und Downscaling realisiert. Dadurch sind permanent aktive User Sessions in Gefahr, beendet zu werden. In diesem Artikel schauen wir uns Lösungsmöglichkeiten für dieses Problem an.

Der Entscheider

Knigge für Softwarearchitekten

Nachdem wir in der vorigen Folge die Unsitte des Verschätzens angeprangert haben, möchten wir heute das Thema Entscheidungen angehen. Das Entwicklungsteam muss ein GUI-Framework auswählen, mit dem die Benutzeroberfläche zukünftig entwickelt werden soll. Die Manager fragen, welche Hardware sie einkaufen sollen. Die Architekten müssen bestimmen, welches Protokoll zwischen den Serverkomponenten gesprochen werden soll. Schließlich kommt die Konzernsicherheit und verlangt eine Entscheidung zum Thema Authentifizierung mit SAML oder OAuth. Fragen über Fragen, und alle liegen bei den Softwarearchitekten auf dem Tisch.

Tipps zum Überleben im Wirtschaftsdarwinismus – der Cloud Computing Day auf der JAX 2012

"Cloud Computing ist letztlich auch eine agile Methode"

Definitionen von Cloud Computing gibt es so viele wie Wolken am Himmel. Ist die Cloud ein Handynetz, das ganze Internet oder lediglich „alter Wein in neuen Schläuchen“? Je nachdem wo man sucht, unterscheiden sich die Definitionen erheblich. Der Cloud Computing Day auf der JAX 2012 soll Klarheit in den Definitionsdschungel bringen.

Was jeder über Time to Market wissen sollte - Agilität auf der JAX 2012

Agile Day JAX 2012

Scrum, Kanban, XP, Lean: Es gibt die unterschiedlichsten agilen Vorgehensweisen, die mindestens eins gemein haben: Sie versprechen höhere Softwarequalität – zumindest in der Theorie. In der Praxis angewandt ist jedoch längst nicht jedes agile Projekt tatsächlich erfolgreich, und nicht alle Firmen profitieren von Vorteilen wie eine optimale Time-to-Market-Spanne. Gleichzeitig stellt sich bei der Einführung agiler Arbeitsweisen die Frage, welche Methode überhaupt für die Projektanforderungen geeignet ist und welche technischen Anforderungen abgedeckt werden müssen.

Diese und weitere praxisrelevante Themen wurden auf der JAX 2012 im Rahmen des Agile Day vertieft, an dem Methodenberater, Kunden und Entwickler die rund 250 Teilnehmer des Days an ihren Erfahrungswerten in der agilen Softwareentwicklung teilhaben ließen.

Lean ist in

Schlanke modellgetriebene Entwicklung in agilen Projekten

Ein neues Projekt startet bald. Die Analyse der Anforderungen hat bereits begonnen. Sie sind überzeugt, dass ein modellgetriebener Ansatz in diesem Fall genau das Richtige ist. Aber wie üblich sind die Geschäftsszenarien noch im Fluss. Dennoch muss ein erstes Teilsystem schon nach kurzer Zeit in Betrieb gehen. Was ist nun Ihre Antwort auf die Frage: Sind Sie sicher, dass mit modellgeriebener Entwicklung das Projekt ein Erfolg wird?

Java EE und BPM: Das perfekte Team?

JAX Countdown

Java EE 6 und Business Process Management - wie gut diese beiden Themen zusammenpassen, verrät uns JAX Speaker Bernd Rücker im heutigen JAX Countdown. Interessant ist die Überlegung, BPM perspektivisch in den Java-EE-Standard aufzunehmen – für Rücker eine durchaus gewinnbringende Angelegenheit. Sind Sie seiner Meinung?

Integration führt zu Koexistenz

Interview mit Dr. Heinrich Krause

Dr. Heinrich Krause ist unabhängiger Berater für IT- und Enterprise-Architektur. Er ist Betriebswirtschaftler und verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Applikationsentwicklung in verschiedenen Branchen. Bei einer Schweizer Großbank hat er als Leiter der Applikationsarchitektur die IT-Architektur und die Einführung der SOA maßgebend geprägt. Mirko Schrempp hat sich mit ihm über die praktischen Herausforderungen von Integrationen im Spannungsfeld zwischen Business und Technologie unterhalten und dabei einen Bogen von der kleinen Applikationsintegration zum großen Merger gespannt.

Der große Cloud-Dreikampf: Google vs. Microsoft vs. Amazon

Evaluierung der Cloud-Lösungen von Google, Microsoft und Amazon

Cloud Computing ist eines der meist diskutierten Themen der IT-Branche in den letzten Jahren. Während die Tatsache, dass bestimmte Teile der Systemlandschaft in die Cloud auszulagern sind, für viele Unternehmen klar ist, stellt sich die Frage, welcher Cloud-Anbieter für das jeweilige Vorhaben der richtige ist.

Knigge für Softwarearchitekten: Die Lektorin

Kolumne

Nachdem wir Ihnen im letzten Teil die starke Fokussierung auf Ergebnisse (statt Prozesse!) nahe gelegt haben, möchten wir diesmal auf Details eben dieser Ergebnisse eingehen: Da Schriftsprache ja immer noch das bevorzugte Mittel langfristiger menschlicher Kommunikation und Dokumentation bildet, sollten Sie als Architekt einige Grundregeln dazu beherzigen.

"Die Welt steht nicht still."

Vorteile und Herausforderungen von Business Engineering

Professor Dr. Robert Winter ist Ordinarius für Wirtschaftsinformatik an der Universität St. Gallen, Direktor des Instituts für Wirtschaftsinformatik und Gründungsdirektor des Executive Master of Business Engineering. Er lehrt und forscht seit 1996 an der Universität St. Gal-len. Neben Grundlagenforschung zur situativen Methodenkonstruktion arbeitet er auf den Gebieten Informationslogistikmanagement, Unternehmensarchitekturmanagement, Integrationsmanagement und Unternehmenssteuerung. Business Technology hatte die Gelegenheit, mit ihm über die Vorteile und Herausforderungen von Business Engineering als über-greifender Methode des Prozessmanagements zur Bewältigung der Komplexität einer Gesamtorganisation zu sprechen.

Das Eclipse Requirements Modeling Framework

Michael Jastram und Andreas Graf

Im August 2011 hat das Requirements Modeling Framework als ein neues Eclipse-Projekt das Licht der Welt erblickt [1]. RMF besteht aus einem Kern, der Daten im Requirements Exchange Format (RIF/ReqIf) verarbeiten kann, und einer GUI namens ProR, mit der sich diese Daten komfortabel bearbeiten lassen. ProR stellt einen Extension Point zur Verfügung, der die Integration mit anderen Werkzeugen ermöglicht.

Extreme Programming: XP Revisited

Die Wiederentdeckung des „Originals“ der agilen Softwareentwicklung

Heute erscheint in der öffentlichen Wahrnehmung häufig Scrum als das dominierende agile Vorgehensmodell – mit Kanban als aktuell trendigem „Sidekick“. Dabei wird vergessen, dass die agile Bewegung mit Extreme Programming (XP) begann und viele so genannte „Scrum“-Projekte heute mindestens so viel XP wie Scrum enthalten. Grund genug, einmal gründlich zurück und extrem nach vorne zu blicken!

Der Kritiker sorgt für die Qualität

Prof. Dr. Wolfgang Stark (Dipl.-Psychologe) hat seit 1998 die Professur für Organisations-psychologie und Organisationsentwicklung an der Universität Duisburg-Essen inne. Er ist Gründer des Labors für Organisationsentwicklung (OrgLab) zur Vermittlung zwischen Theorie und Praxis mit einem kreativ-experimentellen Zugang zu Fragen der Organisati-onsforschung. Business Technology hatte die Gelegenheit, mit ihm über grundlegende Aspekte der Teamorganisation und das Projekt „Music – Innovation – Corporate Culture (MICC)“ zur Erforschung der musikalischen Darstellung von Organisationskulturen und ihrer Innovationsfähigkeit zu sprechen.
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